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Angst vor dem Scheitern?

Als Antwort auf den lesenswerten Post „…schon wieder gescheitert“ von Stefan Lapenat auf LinkedIn hier meine Erfahrungen mit der Angst zu Scheitern und wie man diese verändern kann.

Woran scheitern wir?

Eine Art, sich vor dem Scheitern zu schützen, in dem man gar nicht erst Neues beginnt, bezeichne es gerne als „gelernte Selbwirksamkeitslosigkeit“ – aufgeben, bevor es richtig los geht. Ob es im Einzelfall Angst vor dem Scheitern selbst, vor dem Anders sein, nicht angepasst sein, sich erklären zu müssen, es nicht zu schaffen, nicht schnell genug/gut genug/außergewöhnlich genug ist, es nicht gut „verkaufen“ zu können mag variieren. Viele sind mir auf meinem Weg begegnet, die resigniert haben – assimiliert von einem Wachstums/lean/fehlerfrei-System. „Ich kann eh nichts ändern“. Selbst in Kursen und Trainings wurde in Vorstellungsrunden unisono angegeben: Was kann ich schon bewirken… wie traurig!

Angst vor dem Scheitern

Ich werfe hier bewusst 2 Dinge in einen Topf: Veränderung und Lernen, weil es für mich sehr ähnlich ist. Beides braucht den Mut, etwas Bestehendes in Frage zu stellen, es zu verlassen um etwas neues/anderes zu entdecken.

Rückblick – eigentlich sind wir ganz anders!

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Fürs Leben lernen? Gemeinsamer Artikel

Gemeinsam mit meiner Frau Anna-Maria Schirmer (Bildungswissenschaftlerin, Seminarlehrerin, Autorin…) entstand ein Artikel für das Fachmagazin „Kunst + Unterricht“: Fürs Leben lernen? Digitale Transformation und Schule.

Fürs Leben lernen - Artikel in Kunst + Unterricht

Wir finden es beide sehr wichtig, die aktuellen Veränderungen längerfristig und vor Allem ganzheitlich zu betrachten. Es ist so spannend, sich aus unterschiedlichen Professionen gemeinsamen Themen zu widmen – vielleicht können wir mit dem Text auch inspirieren, die eigene Filterblase zu verlassen und sich auch mit anderen intensiver auszutauschen. Digitalität geht uns alle an – daher wäre auch ein gemeinsames Verständnis wichtig um gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.

Im Artikel geht es um den aktuellen Hype, Unterricht (oder Meetings) einfach per Videokonferenz „scheinbar“ zu digitalisieren, was in unseren Augen nicht nur ein schlechter Kompromiss, sondern auch gefährlich ist.

VUCA und Schule

Frontalunterricht mit minimaler Beteiligung ist seit Langem kritisch zu sehen – durch die fehlende DigitalKompetenz erlebt gerade der jedoch wieder Konjunktur – genau wie die PowerPoint-Vorträge in virtuellen Konferenzen, die mit dem Satz enden: „Noch Fragen? …. ich werte die Stille als Zustimmung“

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Lern-Effizienz oder doch lieber Effektivität?

Lernen soll heute schnell und effizient sein. Werkzeuge sollen „selbsterklärend“ und „intuitiv“ bedienbar sein. Ist das nicht ein zwar verständlicher Wunsch, der aber „nachhaltigem“ Lernerfolg entgegenwirkt?

Im Organisationskontext sprechen wir von Lernen oft im Zusammenhang mit Veränderung. Neue Software wird eingeführt, es wird umorganisiert, neue Arbeitsabläufe oder Maschinen und Werkzeuge sollen etabliert werden. Es geht um „Adoption“, um etwas anders zu machen, oder etwas Anderes zu machen.

Lern-Effizienz zu erhöhen ist,
als versuche man das Verlieben zu beschleunigen.

Die Wissenschaft lehrt uns: erfolgreiches Lernen braucht einen Erkenntnismoment bzw. ein emotionales Erlebnis, um eine echte Verhaltensveränderung, neue Rituale oder Arbeitsweisen nachhaltig zu bewirken. Zudem sind Experimentieren und das Üben/Wiederholen essentielle Bestandteile des Lernens. Hier meine Gedanken zum Thema Effizienzsteigerung im Lernen:

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Informellen Austausch im Homeoffice verbessern

Homeoffice fühlt sich schnell an wie Arbeiten in einer Telefonzelle

Ein großer Teil der Entscheider und Mitarbeiter ist in Corona Zeiten im Homeoffice. Wie zu erwarten war, sind Video-Konferenzen jetzt plötzlich der Kommunikationskanal für so Vieles. Was in vielen Organisationen Jahrzehnte gedauert hat (oder hätte), geht jetzt scheinbar über Nacht. Das lässt natürlich jeden Organisationsentwickler aufhorchen: „Wer hätte nicht gerne eine derartige Wirkung in seine Veränderungsmaßnahmen“ – vor allem völlig unabhängig von Hierarchie, Funktion, Land oder Alter.

Zurück zum Titel des Beitrags und meine Tipps.

Was im physischen Zusammenleben und Arbeiten selbstverständlich ist: Der Austausch ohne Agenda, vorgegebenes Thema oder jemanden der einlädt

(der sogenannte informelle Austausch) ist eine extrem wichtige Basis für den Erfolg im Arbeitskontext. Dieser findet in der Kantine, am Gang, am Drucker, in der Kaffee Ecke oder auf dem Weg zum Meeting, Arbeitsplatz oder nach Hause statt.

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10 Tipps for better Homeoffice

Being in home office for more than a decade (fully at home – 600 km away from my (no longer existing physical) workplace in headquarters) – here are some tips, to make life better during Corona Isolation

Homeoffice Tips
Homeoffice Tips… maybe beyond the typical things you read elsewhere

e.g. better food when having no/little time to cook:

  • experiment with healthy food (fast food is not a long term solution) – faster, but healthy food recommendations without cantine:
    • smoothies with fresh ingredience, nuts… (if you hate milk, use joghurt or fruit juice)
    • soups can be prepared (bigger amount) – just need to be heated up
    • wraps, sandwiches can be prepared very fast
    • salads in any kind (fruit salad, vegetable salad, fish salad)
    • try also international: couscous, sushi, tortilla, pancace/crepes, egg receipies, pies, sprouts, roots, casseroles

My Top 10 Recommendations for Home Office:

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Podcast zu Lernen mit dem Unternehmensphilosophen

Frank Eilers hat mich zu seinem wunderbaren Podcast „Arbeitsphilosophen eingeladen. Er hat in seiner Serie zum Thema „Lernen“ einige spannende Interviews geführt.

Wie wichtig ist Dir das Lernen?

Block Dir Zeit im Kalender!

Mich bewegt ja seit längerem die Diskrepanz zwischen der Aussage der meisten Menschen: „Lernen ist mir wichtig“ und der Realität – Lernzeit steht nicht im Kalender und fragt man nach, ist dann doch alles andere wichtiger.

Zeit blocken im Kalender als wichtigen Schritt, der eigenen Lernreise Priorität geben. 5 Minuten pro Tag, 1-2 Stunden pro Woche wäre das absolute Minimum (Wenn die Bundesregierung „nur“ 5% des Bundeshaushalts für Bildung ausgibt, sind wir bestürzt – selbst investieren wir oft viel weniger)

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Motor Efficiency Factors – visualized

More than 2/3 of the energy needed for today’s cars is just wasted, creating heat and polluting our environment – why do I never read about this?

Whenever there is a technology change, peoples arguments go crazy! Remember, when the first iPhones came out – the main argument against them has been „greasy fingerprints“ on the screen.

We seem to forget what the purpose of those things are. It’s like with our old light bulb: 95% heat (waste), 5% light.

From a light bulb I want light,
from a motor, I want speed, not heat!

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Video Podcast Zusammenarbeit und Lernen

Video Podcast Aniko Willems + Harald Schirmer
Video Podcast Aniko Willems + Harald Schirmer

In 2 Teilen hat mich Aniko Willems zum Thema Zusammenarbeit und Lernen im Digitalzeitalter interviewt. Ich hoffe ich kann darin zum Experimentieren inspirieren und freue mich auf neue/weitere Kontakte zu Menschen, die mit uns gemeinsam die (Arbeits-)Welt ein wenig besser machen wollen.

Teil 1:

Mein beruflicher Weg aus der Elektrotechnik hin zur Organisationsentwicklung im Personalbereich bei Continental, wie wir es geschafft haben „IT Projekte“ in ein ganzheitliches Vorgehen zu transformieren und was es wirklich braucht, damit Menschen besser zusammenarbeiten und gemeinsam lernen. Es geht um Neugier erzeugen, Lust an Gestaltung wecken und einiges eigentlich Selbstverständliches wie Respekt, Anerkennung, Zuhören und Zutrauen. Erkenntnisse aus der Praxis:

Teil 1 Video Podcast Zusammenarbeit und gemeinsames Lernen – skalierbar

Teil 2:

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Microlearning – Lust und Neugier als Basis von LERNEN

microlearning by Harald Schirmer

In diesem Artikel stelle ich ein etwas anderes (Basis-)Lern-Konzept „Microlearning“ zur Diskussion, mit dem Lust auf Lernen erzeugt werden kann.

Lernen ist ein riesen Thema in der digitalen Transformation und bei Veränderungsvorhaben. Fast immer geht es in Gesprächen, Konferenzen oder Projekten um Plattformen, Softwarelösungen und Apps… dann machen wir uns Gedanken über Formate und Methoden, worauf wir noch vereinzelt die neuen digitalen Möglichkeiten betrachten.

Was aber, wenn Mitarbeiter & Führungskräfte
gar nicht lernen WOLLEN?

Die Einen sagen, sie haben keine Zeit oder nicken zustimmend, wie wichtig Lernen ist, die Anderen finden „es ist alles zu viel“, der Nächste duckt sich weg (seit Jahren), einer hofft auf die baldige Rente und die Jungen haben doch gerade erst – endlich – Ihren ABSCHLUSS gemacht.

Wer kleinen Kindern beim Lernen zusieht erlebt ENEGIE, FREUDE, AUSTAUSCH, Mitteilungsbedürfniswelche Bilder haben wohl viele im Sinn, wenn sie an Schule, Studium, Ausbildung denken?

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