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Lücken im Lebenslauf halte ich für persönlichkeitsbildend

AuA - Arbeit und Arbeitsrecht - Magazin Ausgabe 7 2022

In diversen Interviews des Fachmagazins Arbeit und Arbeitsrecht (Personal, Praxis, Recht) stellen sich Menschen einem Set von Fragen. Über meinen Job bei der Continental AG hat mich diese Anfrage auch erreicht.

Ich kann nur empfehlen, wenn Ihr Interviews mit anderen Persönlichkeiten lest, selbst zu reflektieren, wie ihr antworten würdet – gerne auch mal aufschreiben. Mich haben die Fragen sehr nachdenklich gemacht. Ich empfinde diesen Reflexionsprozess als sehr bereichernd, besonders, wenn im Anschluss so großartige Kolleginnen mit fundiertem Kommunikations-Know-How wie Nicole helfen, den Text zu optimieren.

Der Artikel ist gedruckt in der Juli-Ausgabe 7/22 auf den Seite 44 und 45 erschienen

Ein paar Fragen (Entscheidungen, Leidenschaft…) haben es nicht in die Ausgabe geschafft, vielleicht sind sie dennoch von Interesse:

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Gewählt zum Top HR-Influencer

Harald Schirmer - Top HR Influencer

Vielen Dank an das Personalmagazin und das Team von Haufe, dass mich auf Platz 4 der 10 Top HR-Influencer 2020 gewählt hat. Der Umgang mit Sozialen Netzwerken ist für mich eine (Lern-)Reise, die im HR Umfeld seit bald 10 Jahren mit im Schnitt einer Zeit-Investition von mindestens 20 Minuten pro Tag einhergeht. Also stattliche 1.200 Stunden recherchieren, lernen, netzwerken, teilen, schreiben, lesen, bewerten, wertschätzen, kommentieren – auf diversen Kanälen. (ohne längere Artikel, Keynotes, Interviews, Buchbeiträge, Studien etc.)

In diesem Artikel möchte ich deshalb ein paar Highlights, persönliche Erfahrungen, meinen Umgang mit Social Media und Hintergrundzahlen dazu teilen:

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Interview mit Anne M. Schüller zu Ihrem Buch „Die Orbit-Organisation“

Anne M. Schueller
Anne M. Schueller

Die Arbeit der Bestseller Autorin Anne Schüller anneschueller.de begeistert mich schon geraume Zeit. Gerade hat Sie Ihre Arbeit für uns wieder durch ein spannendes Buch „lesbar“ gemacht.

In diesem Zusammenhang konnte ich Ihr einige Fragen zur Digitalen Transformation und Ihrer Einschätzung der Situation in Organisationen stellen:

Die ORBIT Organisation vn Anne M. Schüller und Alex T. Steffen
Die ORBIT Organisation
von Anne M. Schüller und Alex T. Steffen

Liebe Anne, mit großer Begeisterung verfolge ich deinen Weg, die Organisationswelt ins Digitalzeitalter zu begleiten. Sehr oft erwische ich mich dabei, zustimmend zu lächeln, wenn ich Deine Beiträge und Kommentare lese. Ich bin maximal neugierig auf Dein neuestes Buch und freue mich, Dir ein paar Fragen stellen zu können:

Mit Deinem zukunftsweisenden „Touchpoint Manager“-Konzept hast Du Organisationen schon eine starke Rolle angeboten, die als Bindeglied, Vermittler und Übersetzer wertvolle Unterstützung auf dem Weg ins Digitalzeitalter und den damit geänderten Voraussetzungen leisten.

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Rückblick DGFP congress #connectingHR 2019

#connectingHR – DGFP Congress 2019 Berlin

Wer seine Notizen einer Konferenz live auf Twitter statt auf Papier macht, hat viele Vorteile: Sofortiger Austausch, Reputation, Werbung für den Veranstalter und die Speaker, unbegrenzter Cloud-Fotospeicher, Instant-Recherche von Quellen und Verweisen, Beteiligung von Nichtteilnehmern – und wenn die Konferenz zu Ende ist, ist das Protokoll auch schon fertig und veröffentlicht.

Zudem ergeben sich – wie auch diesmal – sehr spannende Diskussionen – wie diesmal zum Thema Weiterbildung, Qualifizierung und deren Hindernisse. Insgesamt entstanden so knapp 300 Kurzbeiträge, viele Fotos und Dutzende neuer Follower. Für mich ein großer Erfolg – viel gelernt, gesehen und erfolgreich mit Jenny Linnhart eine lebendige Session zum Thema Leadership und Netzwerk-Organisation.

Hier jetzt ein Ausschnitt der Tweets vom DGFP congress 2019 mit dem Hashtag #connectingHR als Wakelet:

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Personalmagazin kürt mich zum HR TOP Influencer

Whow, da war ich dann doch erst mal sprachlos, als die ersten Tweets zum neu Relaunch des Personalmagazins erschienen und mein Name auftauchte. Die Redaktion hat als Teil Ihres neu designten Magazins nach den 25 Top Influencern im Personalbereich gesucht. Neben Vorständen, Beratern und anderen Persönlichkeiten wie Sasha Lobo wurde ich auch in diese Liste aufgenommen. Diese Wertschätzung gibt mir natürlich Energie, weiterhin meine Beiträge und die Auseinandersetzung mit den Themen rund um Organisationsentwicklung und Veränderungen der Arbeitswelt zu veröffentlichen.

Harald Schirmer TOP HR Influencer

Harald Schirmer auch einer der 25 TOP HR Influencer

Gleichzeitig sehe ich das als Signal, dass auch in diesem Bereich immer mehr Offenheit entsteht, auch mit ungewöhnlichen Lebenswegen, auch ohne Schulterklappen aber mit viel Engagement einiges zu erreichen ist. Habt also Mut, messt Euch nicht an den YouTube Stars mit Millionen Followern oder den Pressebekannten VIPs. JEDER kann einen Unterschied machen(mehr …)

Aufruf zur DGFP Kongress Blogparade „Navigating the Future“

Noch bis Ende April kann man sich an der Blogparade beteiligen – Wer hat etwas zu sagen zur Personalfunktion und ihrer Rolle in der Digitalen Transformation – noch besser, wer hat Erfahrungen und konkrete Projekte, Ergebnisse oder ist schon einen Schritt weiter. Wir wollen gemeinsam lernen und HR BEWEGEN – beyond buzzwords – Aktionen sammeln, Beispiele und Anforderungen, um den Konferenzteilnehmern relevante Themen mitgeben.

Wir erreichen auf dem Kongress die Entscheidungsträger im Personalbereich – Ich zähle auf Euch!! (und bin natürlich auch dabei)

Die besten Beiträge bekommen ein Freiticket für den DGFP Kongress am 03. und 04. Mai (Inklusive re:publica Eintritt) – wir wollen mit Euch live auf der Bühne diskutieren. Damit sich auch wirklich was bewegt, bekommt Ihr die Gelegenheit mit Ariane Reinhart (Personalvorstand Continental AG & Vorstandsvorsitzende DGFP) über Eure Themen zu sprechen.

Hier die Leitfragen zur Wahl: (mehr …)

HR Excellence Award für WOL

Was für ein Jahr! Vor einiger Zeit hatten wir den ersten Versuch gemacht, mit einem Netzwerk einen der prominenten Awards zu gewinnen. Beim PersonalWirtschaftsAward hat es nur knapp nicht gereicht. Jetzt hat das Working Out Loud – cross Organisationale Team erstmalig in der Geschichte als NETZWERK diesen Award gewonnen. Jenseits von Projektstrukturen, Budget, Meilensteinen oder Sponsoren hat die GraswurzelInitiative die Türe geöffnet für das digitale Zeitalter „beyond Command & Control“.

 

Auch Continental war Teil dieser Bewerbung und wurde durch Sebastian Hollmann (sein Blogpost dazu) würdig vertreten:

HR Excellence Award für WOL als Teil des Teams
zusammen mit John Stepper & Sebastian Hollmann

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Herzlichen Dank für die HR40 Nominierung und eine Frage

Meinen ganz herzlichen Dank möchte ich allen schicken, die mich als HR40 (Führende Köpfe im Personalbereich) nominiert haben. Auch wenn es nicht an die Spitze geklappt hat, gibt mir dass die Bestätigung auf dem richtigen Weg zu sein. Disruption, Experimentieren oder „neue Wege“ zu gehen, kostet Energie – Wertschätzung und Bestätigung ist die Ermutigung, die mir hilft, weiter „gegen den Strom“ zu schwimmen.

Link zur Seite von HAUFE

 

Ganz herzlich (mehr …)

Meine Mission … oder was mich antreibt

Mein Fokus in der Organisationsentwicklung liegt darauf, unsere Mitarbeiter in das digitale Zeitalter zu führen.

Dabei setze ich mich für transparente Prozesse, beteiligende Formate, dynamische Wege und Umwege sowie die Effizienz von globalen Netzwerken ein. Lernen und Führung sind für mich ebenfalls essentielle Leidenschaften – speziell deren neu-Orientierung. Auf dem Weg dieses Kulturwandels mache ich die besten Erfahrungen durch Etablieren von Zusammenarbeit auf Augenhöhe, Aufbau von Zu- und Vertrauen sowie dem nutzbar machen von Diversität (Mannigfaltigkeit).

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Personalwirtschaftspreis 2017 – Bewerbung einmal anders

https://deutscher-personalwirtschaftspreis.de

Das fühlt sich jetzt richtig „seltsam“ an – aber damit fühlt es sich genau richtig an. Ohne dieses Gefühl ist es kein echter #MutAnfall.

ENTWURF für eine Bewerbung und Gedanken dazu

Haben Sie sich schon mal für einen Preis beworben? Persönlich finde ich dieses Vorgehen alleine schon recht seltsam, sich selbst zu nominieren. Andererseits wer sonst hätte mehr Einblick in die konkrete Arbeit und was dahinter steckt. Ein Dilemma: Wertschätzung gerne, aber darum bitten?

Der Personalwirtschaftspreis möchte besondere Leistungen hervorheben, die Personalfunktion inspirieren und Innovationen voranbringen – so mein Verständnis. Das kann ich nur absolut unterstützen, da ich großer Fan vom gegenseitigen Lernen bin. So ein Award kann also als eine hochwirksame LernBühne gesehen werden, die durch die öffentliche Aufmerksamkeit #Wirkung entfalten kann.

Mein Ziel ist es, genau das zu erreichen – mich mit anderen über meine Experimente, Erfahrungen und Fragen auszutauschen, also bewerbe ich mich für diese Bühne. Im Sinne von Working Out Loud, werde ich die Schritte und meine Fragen – dokumentieren:

Hier geht es zur Bewerbung (noch bis 30. Juni 2017)

 

Schon die erste Frage ist im Rahmen von Konzernen eine echte Herausforderung: (mehr …)

Umgang mit Veränderung muss eine Leidenschaft für HR werden

Professor Peter Wald hat mir mir im Leipziger HRM Blog ein Interview im Rahmen des HR Innovation Day zum Thema Erwartungen an das Personalmanagement geführt.

Dabei sollte ich fünf plus eines Fragen aus meiner Perspektive beantworten:

  • Meine Position
  • Status Personalmanagement
  • Kritik am Personalmanagement
  • Veränderung des HR Angebots
  • Blick in die Zukunft
  • Empfehlung für junge Personaler

Link zu meinen Antworten

#MutAnfall im Human Resources Manager Magazin

In der Druckversion schon eine Weile verfügbar, ist ein Interview mit Jörg Buckmann (FrechMut) und mir jetzt auch online verfügbar. Der Verlag hat sich mit dem so notwendigen Thema „MUT“ im Personalbereich aus verschiedenen Perspektiven beschäftigt. Der Flitzer auf dem Coverfoto, das bin ich nicht, aber einige Beobachtungen und Erfahrungen zu Veränderungen in unserem Personalbereich und aus Berichten aus meinem Netzwerk konnte ich in dieser Ausgabe beitragen. Es war ein sehr inspirierender Austausch mit dem erfolgreichen Schweizer Experten und Buchautor von „Einstellungssache: Personalgewinnung mit Frechmut und Können„.

Das Interview organisierte und führte Jan Weilbacher, der mit seinen eigenen Expertisen unser Gespräch perfekt intensivierte – vielen Dank dafür!

 

 

Ein Statement von Jörg freut mich natürlich besonders und gibt einen Teil meiner „Mission“ als Ambassador der Continental wieder: (mehr …)

Arbeit 40 – Ein Kommentar zur Studie

studie-freiheit-sicherheitSilvia Hänig bat mich die aktuelle, hier vorliegende Studie bei HAUFE zu kommentieren:

„Berufstätige wünschen sich mehr Freiheit und Demokratie“

Studie von ZAAG, GfWM und Hays zu innovationsförderlichen Arbeitswelten

Wer meinen Text ließt wird sich eventuell über die seltsame Schreibweise wundern, den hakeligen Satzbau, die an einigen Stellen fehlende Vertiefung oder Begründung, über einige thematische Sprünge… Das ist ganz bewußt so geschrieben und reflektiert für mich den aktuellen Status. In der Serie gibt es auch noch andere sehr lesenswerte Kommentare zur Studie

Hier klicken für meinen Kommentar bei HAUFE Personal zur Studie und den 7 Thesen

Vortrag beim Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)

20161018_fraunhofer_iao_forum_fuehrungDas Forum am 18. Oktober 2016 steht unter dem Motto:

Zukunftsfähige Führung:

– Brauchen wir noch Führung?
– Was muss Führung leisten?
– Was braucht Führung?

Hier meine Folien für den Vortrag um 13:45 Uhr mit der Überschrift:

Digital Leadership – Entwicklung von Digitalkompetenzen und Führungskultur in globalen Teams – quo vadis? (mehr …)

Video Aufzeichnungen Keynote Zukunft Personal

zip_logo_web_869x315Link zur Veranstaltung

Am 28.09.2016 war ich eingeladen auf der ZIP unter dem Motto DIGITAL HR eine Keynote zu halten. Mein besonderer Dank geht dabei an Dr. Winfried Felser, der als Vernetzen hier großartige Arbeit leistet!

Zur Reflexion habe ich meinen, sowie den Vortrag von Ursula Vranken aufgezeichnet. Mein Ziel war es darzustellen, warum die Digitale Transformation als Grundlage einen anderen Umgang mit Kommunikation und Zusammenarbeit erfordert, welche enorme #Wirkung Vorstände und HR hier leisten können – wenn sie sich selbst auf eine Lernreise begeben und warum es dazu immer wieder einen #MutAnfall braucht:

Meine Notizen (Protokoll) auf Storify: ZIP Zukunfts Initiative Personal #DigitalHR / #DigiLab
Artikel zur ZIP bei managerSeminare

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Digitaler Wirkungsindex

20160917_kloutWie groß ist Deine Wirkung in der digitalen Welt?

Langsam aber sicher nimmt der Reifegrad moderner Kommunikation und Zusammenarbeit zu. Das Verständnis, das eine globalisierte Welt, mit verschiedenen Kulturen, in Unternehmen mit verschiedenen Funktionen, Bereichen, Branchen nicht nur per eMail und Telefon oder persönlichen Treffen ihre stetig komplexeren Herausforderungen lösen kann wächst.

Wer sich jetzt mutig auf eine Lernreise in die digitale Welt macht, wird als person und als Organisation große Wettbewerbsvorteile haben. Heute schon macht es einen großen Unterschied, ob jemand (oder eine Organisation) eine gute digitale Identität aufgebaut hat.

Ist es nicht schon ein Reflex für die Meisten, Personen, Firmen oder Produkte als erstes zu googeln?

Wer hier nicht gefunden wird, oder wenn bei der Suche etwas hochkommt, was  im schlimmsten Fall (mehr …)

Wenn mit HR das WIR gewinnt

social_collaboration_maturity_levelsAuf besonderen Wunsch von Winfried Felser (Competence Site) ziehe ich einen Beitrag in meiner Serie Social Collaboration Reifegrade um die (aktuell) höchste Stufe vor:
Das „WIR“-Prinzip (  WE ).

Das durch Technologie heute mögliche „WIR“
entwickelt sich zum größten ökonomischen Faktor!

  • Was wäre wenn Ihre Organisation plötzlich weiß, was sie weiß und kann?
  • Was wäre wenn WIR auf Augenhöhe im Co-Creation Modus ein GEMEINSAMES Ziel umsetzen?
  • Was wäre, wenn Mitarbeiter statt Angst vor Veränderung VorFreude und NeuGier haben?
  • Was wäre, wenn Diversität keine Aufgabe sondern die Lösung ist?
  • Was wäre, wenn weniger Meetings mehr Klarheit und Zusammenarbeit bringen?
  • Was wäre wenn wir wieder voneinander lernen könnten – anderen (mit deren Einverständnis) über die digitale Schulter schauen können?
  • Was würden Sie tun, wenn Sie „Wir-Zeit“ hätten, und wüßten, wie man damit umgeht?
  • Was wenn durch Vertrauen Kontrolle nur noch zur Wertschätzung dient?

In diesem Beitrag wieder einige Gedanken – die zum nachdenken, mitdiskutieren und reflektieren inspirieren sollen…

Das WIR-Prinzip fängt beim „ich“ an:
WIR brauchen Vorbilder, keine Ratschläge!

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Wie entsteht das WIR-Prinzip (wieder)?

Viele große Konzerne blicken aktuell auf die Startup Szene (mehr …)

Funktioniert Leading Change wirklich?

change_beweiseIn rein hierarchischen Organisationen ist Change Management ein erfolgreiches Modell – auch wenn wir seit Jahrzehnten die Methoden, Modelle und Erfolgskriterien kennen, scheint nachhaltige Veränderung jedoch immer schwieriger zu erreichen zu sein.

In meinen früheren Beiträgen: A new change Management concept und Change – Values – One Size fits all? habe ich bereits von den Anforderungen an eine moderne Weiterentwicklung des Umgangs mit Veränderung geschrieben. Schon der Begriff „Change Management“ manifestiert eine hierarchische, trennende (die einen denken/entscheiden, die anderen führen aus) Sichtweise. Im komplexen, nicht planbaren Umfeld der heutigen Ökonomie, gekoppelt mit neuen Möglichkeiten der zeit- und ortsunabhängigen Kommunikation und Zusammenarbeit ist ein erweiterter Ansatz notwendig. Insbesondere auch wegen der Weiterentwicklung der Mitarbeiter, die immer mehr nach Sinn fragen, beteiligt werden möchten und Verantwortung übernehmen können.

Seit ca 2012 habe ich die Möglichkeit im globalen Kontext in diversen Projekten und Initiativen mit Veränderungen in einer neuen Form zu experimentieren. Überzeugt, dass hohe Transparenz, Beteiligung und deutliches Vorleben / Inspirieren die Schlüssel zum Erfolg sind, erlebe ich was funktioniert und was nicht. Wichtig ist auch das Verständnis, dass es nicht mehr um den einen Weg oder Vorgehensweise geht, sondern vielmehr darum die kulturell, funktional und persönlich unterschiedlichen Perspektiven nicht nur zu akzeptieren, sondern deren Diversität zu fördern, zu nutzen und als Soziales Lernkonzept aufzubauen.

Aus Ermangelung eines guten Namens für dieses neue Veränderungsvorgehen und in Anlehnung an den Change Management Begriff, verwende ich den Begriff „Leading Change“ … der auch in der Literatur vereinzelt schon vorkommt.

Hier einige Statements, die ich auf die Frage
Gibt es „Beweise“ die den Erfolg des Change Leaderships belegen können?“ gegeben habe: (mehr …)

Personalmanagementkongress 2016

In Berlin trafen sich vergangene Woche ca. 1500 Personalmanager zur Jahreskonferenz. Unter dem Motto „PASSION“ gab es viele Möglichkeiten hochwertige Beiträge (ReferentenProgramm) zu konsumieren und aktiv zu Netzwerken.

Der beste Satz kam für mich von Manfred Spitzer:

Wer etwas verändern will
braucht keinen #Change
sondern #Bildung

 

Ich hatte auch die Gelegenheit unsere Erfahrungen bei Continental zu teilen:

 

Ein Resümee überschattet für mich die aufwändig und mit tollen Rednern und hoher Qualität durchgeführten Veranstaltung:

HR ist nach wie vor OFFLINE!

(sicher keine gute Voraussetzung für den Digitalen Wandel)

pmk2016

Ein paar Stichpunkte / Erfahrungen / Tips:

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Digitales HRM – Gestalten oder Verwalten (Artikel im Personalmanager)

Wie vor einiger Zeit angekündigt hier jetzt der ganze Artikel zum Nachlesen, der in spannender, digitaler Zusammenarbeit mit Prof David Wagner entstanden ist. Das Personalmanager.at Magazin (Österreich) erscheint mit ca 8000 Stück Auflage (Print) 6 mal pro Jahr und ist zusätzlich für Abonnenten im Downloadbereich auch digital erhältlich. (HRM = Human Resources Management)

Digitales HRM - Gestalten oder Verwalten?

Digitales HRM – Gestalten oder Verwalten?

 

Im Artikel beschäftigen wir uns mit folgenden Überschriften:

  • Warum verhindert HR die Digitale Transformation?
  • Was ist Digitale Transformation?
  • Welche Rolle spielt das HRM?
  • Wie verändert sich das HRM?
  • Chancen für HRM
  • Literaturtips

Hier jetzt online lesen oder herunterladen*: (mehr …)

HR go digital or die?

arbeitsweltengestalterDie Personalabteilungen haben den „Weckruf“ gehört. Seit etwa Mitte letzten Jahres häufen sich Anfragen, Konferenzen rund um die Digitale Transformation und viele fragen sich: „Wie betrifft uns das?“

Da es – wie der Begriff „Social“ vermuten lässt – sich dabei um Menschen dreht, ist die Verortung in HR sicher ein guter Schritt. Es geht um Haltung, um Verhalten, weniger um Technologie, die unterstützt und für Effizienz absolut wichtig ist, allein aber keine Erfolge produziert. Besonders im Umfeld der Personaler hört man den Satz „Ich bin bewußt nicht in Facebook“ sehr oft, fragt man jedoch nach den Argumenten dagegen und was der Grund für den Erfolg von Social Media ist – wird es meist sehr schnell unscharf. Genau das ist das größte RisikoEntscheidungen zu treffen, ohne eine belastbare Basis zu haben, führt oft in die Irre.

Daher hier (auf die Schnelle) ein paar Antworten, die ich immer wieder gebe:

Vorab eine kleine Gegenüberstellung, die nachdenklich machen könnte:

Herausforderungen: Enterprise Social Media bietet:
  • Geschwindigkeit
  • Zusammenarbeit (über Funktions- Abteilungs und Landesgrenzen)
  • Agilität
  • Engagement
  • Feedback-Kultur
  • Erfolg
  • Widerstand gegen Veränderung
  • Kreativität
  • Bürokratie
  • Talente finden
  • Diversität
  • Moderne Kommunikations- und Kollaborationsinfrastruktur
  • Echtzeit Kommunikation & Assynchrone Information
  • Grenzenlose virtuelle Zusammenarbeit
  • Echtzeit Feedback
  • Wertschätzung über Likes und Kommentare
  • Sichtbar gelebte Werte (Kulturspiegel)
  • Beteiligung durch Transparenz
  • Hohe Sichtbarkeit von Erfolgen
  • De-Mystifizierung durch „Working Out Loud“
  • Förderung von Vielfalt und Kreativität

1. Worin liegt der Mehrwert?

Die Liste der Möglichkeiten, Vorteile und Verbesserungen ist sehr lang. Ich möchte mich auf eines, dass HR betrifft fokussieren – da kaum einer davon nicht betroffen ist. Die Zeit, in der wir mit allen „Partner“, Kollegen, Kunden und Lieferanten ausschließlich physisch zusammenarbeiten konnten, ist vorbei. Persönliche Treffen haben nach wie vor höchste Relevanz und die besten Ergebnisse – das steht außer Frage!

 

Die Notwendigkeit der virtuellen, zeitversetzten Zusammenarbeit
ist heute nicht nur durch Globalisierung gegeben.

 

Unsere Werkzeuge (eMail, Telefon, persönliche Treffen) sind nicht skalierbar, nachhaltig und geschlossen. Offene Kommunikationsformen wie Blogs, Wikis, Profile mit Statusmeldungen sind beliebig skalierbar, sehr nachhaltig und ermöglichen grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Parallel fördern sie durch „Soziale Funktionen“ wie Like und Kommentar eine sichtbare Wertschätzung – was zu Engagement führt. Durch die Transparenz der Prozesse (wenn Social Media nicht nur zur Ergebnisdokumentation, sondern zur Prozessdokumentation genutzt wird) entsteht „Social Learning“ – Kollegen gewinnen Einblick in andere Funktionen und deren Arbeitsweise – das „wie“ wir arbeiten wird sichtbar.

Social Media fördert das „Augenhöhe“ Prinzip, welches notwendig ist, um (mehr …)

Artikel Digitales HRM – „Gestalten oder verwalten?”

Im österreichischen Magazin PersonalManager Ausgabe 2/2016 erscheint ein vier-seitiger Artikel, der gemeinsam mit Dr. David Wagner zum Einfluss der Digitalen Transformation auf das Personalwesen entstanden ist.

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Wir werden sehr deutlich einen #Weckruf verstärken und zum #MutAnfall aufzurufen … mal sehen ob wir gehört werden. Ich bin als „Praktiker“ sehr dankbar für die wertvolle Diskussion und journalistische / wissenschaftliche Arbeit von und mit David Wagner, der den wichtigen theoretischen Bezug sicherstellt und auf lesenswerte Literatur verweist.

Im Titel wollen wir die Dringlichkeit klar machen, da es in meinen Augen für HR (aber auch z.B. für IT) gerade um essentielle Weichenstellungen geht. Entscheidet man sich weiter für die „Administration der Gegenwart“ ist damit zu rechnen, in absehbarer Zeit erst out-gesourced und dann weg-rationalisiert zu werden. (die meisten administrativen Prozesse werden sehr schnell standardisiert, automatisiert, digitalisiert) Was heute noch teils händisch und mit Excel erledigt wird, bieten jetzt schon erfolgreiche ServiceFirmen als Gesamtpaket in der Cloud für wesentlich weniger Geld und mit dem Vorteil den Benchmark gleich mitzuliefern.

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Der klügere Weg ist die Entscheidung zur „Gestaltung der Zukunft(HR als Arbeitsweltengestalter) – dazu ist es jedoch dringend erforderlich in Bildung (vor Allem im Personalbereich selbst) zu investieren. Das digitale Zeitalter ist kein HR Upgrade, (mehr …)

Vortrag beim HR Intelligence Day der Quadriga Hochschule Berlin

IntelligenceDays HR

IntelligenceDays HR

hier mein um den Vortrag (hier die Vorankündigung) und einige Links angereichertes Twitter Protokoll zum Nachlesen:

Direkter Link zur Storify

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Mein Vortrag bei IntelligenceDays HR der Quadriga

IntelligenceDays HR

IntelligenceDays HR

Unter dem Hashtag #hrid2016 geht es auch auf Twitter morgen – bei dem von der Quadriaga Hochschule Berlin organisiertem Intelligence Day HR – sicher wieder sehr spannend um die Gestaltung neuer Arbeitswelten, getriggert durch die Digitale Transformation. Selbst bin ich schon sehr gespannt, welche Fragen es zu meinem Vortrag geben wird. Für die Continental AG kann ich in meinem Vortrag mit unseren spannenden Themen wie Working Out Loud (um das persönliche Verhalten in der Digitalen Welt zu lernen), CoachNet (um den Mehrwert von Vernetzung und globaler Bildung zu zeigen) Werbung für einen funktionierenden Wandel machen. Die Patentrezepte gibt es sicher noch nirgends, doch wer mit NeuGier und Passion in Bildung (natürlich hier im Besonderen im Erwachsenenalter) investiert, macht sicher nichts falsch.

Die Präsentation ist ja bereits online, wer sich also „vorbereiten“ möchte, kann das gerne tun. Im hinteren Teil habe ich einige „Bonus-Folien“ eingefügt, die ich vor Ort nicht zeigen werde (eventuell, falls im Fragenteil hilfreich). Die sind zur Veranschaulichung dessen, was im vorderen Teil nur auf der Tonspur passiert.

Vortrag bei der Quadriga

 

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