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Das mit dem Mindset – Fehlerkultur

Wir brauchen ein Fehlerkultur – Mindset!

Der Begriff „Mindset“ ist schon arg strapaziert – genau deshalb lohnt es sich tiefer zu gehen.

Fehlerkultur Mindset
Fehlerkultur Mindset

Heute zum Thema Fehlerkultur – natürlich ist es großartig, wenn wir aus Fehlern lernen können, dann werden wir erfolgreicher. Dieses „Mindest“ Fehler zuzugeben, sie (gar öffentlich) zu teilen oder darüber in Austausch zu gehen… ist für viele nur leider schwer herzustellen. Warum? In meinen 32 Jahren Organisationszugehörigkeit war immer Qualität und Perfektion die höchste Priorität. In unseren Bildungseinrichtungen werden Fehler bestraft (schlechte Noten, Durchfallen), in den Medien werden Fehler von PolitikerInnen, TrainerInnen, Geschäftsleuten meist sehr wenig wertschätzend an den Pranger gestellt, im Sport wird sofort nach Entlassung gerufen, bleibt ein Sieg aus… und mal ehrlich, sind Fehler im Beruf Karriere-förderlich?

Wer möchte Fehler machen?
– wenn die Konsequenzen negativ sind!

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Unternehmens-Kultur-Fragen

Denk mal mit

Im Rahmen meiner Keynote zum AUDI Culture Network Day (Review folgt) habe ich eine Reihe von Fragen zusammengestellt, die zum Nachdenken anregen sollen. Diese habe ich als „Hausaufgabe“ mitgegeben. Vielleicht möchtest Du auch mal darüber nachdenken, wie es um die Kultur in Deinem Unternehmen steht?

Also #VUCArocker wollen wir eine gesunde, lebenswerte Zukunft gestalten, das fängt bei uns selbst an!

Meine These:

Eine neue Kultur ist dann etabliert,
wenn Sie auch in Krisensituationen belastbar ist

Fragen zum Reflektieren und Nachdenken:

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Individualisierung = Verdummung?

 

Denk mal mitIndividualisierung: Es ist ein hoch geschätzter Service, eine recht logisch erklärbare Zukunftsentwicklung (wobei diese Zukunft längst Gegenwart ist) und etwas, dass sehr gefährlich ist.

Landläufig wird der Begriff Individualisierung verwendet, wenn man ausdrücken will, dass etwas genau auf eine Person – ein Individuum – zugeschnitten, angepasst oder individualisiert wird. Das klingt erst einmal gut. Ich bekomme das für mich passendste Programm, Produkt, Service oder Angebot. Kein langes Suchen mehr, keine Enttäuschungen, dafür Zufriedenheit.

In Zeiten von Online Shops aber auch die aufkommende Verbreitung von Wearables (Sensoruhren, Fitnesstrackern…) sorgt dafür, das sehr persönliche Informationen und Daten von uns gesammelt werden und für dieses „Serviceversprechen“ genutzt werden.

Wikipedia spricht auf der anderen Seite jedoch vom „…Prozess eines Übergangs des Individuums von der Fremd- zur Selbstbestimmung “ … hier wurde ich stutzig, nachdem ich heute einen tollen Vortrag vom Journalisten und Social Media Experten Matthias J. Lange ( @redaktion42 ) im Rahmen einer Schulveranstaltung zur Elternaufklärung hören durfte.

Selbstbestimmung setzt für mich voraus,
das ich die Kenntnis der vorhandenen Optionen
und Möglichkeit der willentlichen Handlung habe.

Mit dem wunderbaren (mehr …)

Wo sage ich was ich zu sagen habe? #BloggenOhneBlog

 

BloggerÜber den Artikel von Jan Pötzscher bin ich auf die Blogparade von Meike Leopold (Blogparade = jemand gibt ein Thema vor und wer möchte antwortet in seinem Blog mit einem eigenen Artikel darauf) #BloggenOhneBlog gestoßen. Da mich dieses Thema auch seit langem immer wieder bewegt hier mein Beitrag:

PS: wer sich grundsätzlich erst einmal über Blogs informieren möchte > hier habe ich das einmal (vor langer Zeit) für Einsteiger zusammengefasst

Warum stellt sich die Frage?

Früher war alles einfach (würden die Fortschrittskritiker sagen) – Wer etwas im Netz sagen wollte richtete sich bei WordPress oder Blogger ein kostenloses Konto ein, sucht sich ein Design aus und los gings. Grundsätzlich läuft das (mehr …)

Peter Drucker – Brief aus der Gegenwart

Denk mal mitFlorian Junge hat mir auf Managerfragen.org im Rahmen einer Interview-Serie folgende Frage gestellt, die mich jetzt seit ca. 2 Wochen beschäftigt hat:

Das ( http://www.economist.com/node/770819 ) prophezeite Drucker vor 14 Jahren. Was würden Sie ihm aus dem Jahr 2015 berichten, – quasi ZURÜCK AUS DER ZUKUNFT 😉 – wie sich Management in der Next Economy nun tatsächlich verändert hat? Welche Art von Veränderungen können Sie als „Manager Digital Transformation & Change“ bei Continental schon ganz konkret beobachten?

Sehr empfehlenswert dafür das folgende Hörbuch, dass in ca. 14 Stunden viele relevante Bücher des Management Vordenkers Drucker behandelt: https://itunes.apple.com/de/audiobook/was-ist-management-das-beste/id378413358

Hier meine Antwort: (aus dem unglaublich breiten Feld konnte ich nur einige für mich besonders relevante Teile fokussieren)

20151118_managerfragen_interview

Lieber H. Drucker,

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Wie funktioniert Arbeit in einer digitalen Welt

Denk mal mitAls Weiterführung des wertvollen Artikels von Willms Buhse, möchte ich anhand einiger exemplarischer Erlebnisse schildern, wie ich Digitale Transformation erlebe, welche Effekte sichtbar werden und was dafür die Voraussetzung ist

 

Hier der Artikel von Willms Buhse: „Digital Leadership: Häuptlinge? Wir brauchen Stürmer!

viele Dank Willms für Deine Analyse und die Transparenz, es so deutlich anzusprechen. Nur zu oft wird versucht solch große Veränderungen an eine Position zu hängen oder in den engen Grenzen eines Projekts „managen“ zu lassen.

Wir müssen Veränderung neu denken – Im globalen und komplexen Umfeld reicht es nicht mehr, wenn Einzelne Veränderung managen. Die ursprüngliche Idee von Change Management setzt reine Hierarchie und Stabilität voraus, nimmt zudem auch keine Rücksicht auf Kulturunterschiede, Diversität und beschränkt sich in seinen Methoden auf einen kleinen Beteiligtenkreis. (hier eine früherer Artikel dazu)

Ich arbeite seit Langem daran – und über die Social Media Infrastruktur ist das jetzt effizient möglich – jeden zu Change Agent zu machen. Beteiligung ist das oberste Gebot um Angst und Widerstand (mehr …)

Es geht auch anders – arbeiten auf Augenhöhe

Immer wichtiger werden in Unternehmen Werte und die Menschen. Prozesse, Tools und Strategien wurden in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verbessert – dort ist sicher noch  Optimierung zu holen – aber großen Sprünge werden immer schwerer.
Wer heute wirklich einen Unterschied erreichen will, wird nach Wegen suchen, seine Mitarbeiter zu motivieren, ihnen eine Vision, einen Sinn zu geben und über Beteiligungsmodelle nachdenken. (Laut Studien ist inzwischen die Mehrheit der Mitarbeiter „demotiviert“ – eine Folge von stetiger „geistiger“ Unterforderung, Nicht-Beteiligung, Verantwortungs-Abnahme, Ent-Personalisierung)

„Respekt“ ist ein kleines Wort – wird er aber in der Unternehmenskultur gelebt, eine perfekte Basis für den nächsten Schritt – Neuverteilung der Verantwortung und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. In dem kleinen Trailer gibt es erste Eindrücke, was das mit Menschen macht.

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warum SOCIAL media?

Dilemma für Vorgesetzte

Dilemma für Vorgesetzte
Foto: © Syda Productions – Fotolia.com

oder: die „soziale Kraft“ im Enterprise 2.0

Laut Wikipedia meint „sozial“: gemeinnützig / hilfsbereit – und genau da liegt schon das Problem für unsere „Leistungsgesellschaft“. Unser Bildungssystem trimmt uns auf persönliche Höchstleistung, Zielerreichung, Qualitätssteigerung und Effizienz-Optimierung. Wer aber gemeinnützig oder hilfsbereit ist, wird in einer ersten Folge die Ihm/Ihr gesetzten direkten Ziele weniger schnell erreichen können.

Gemeinnützig hat „Andere“ im Fokus und „das große Ganze“ – viel weniger den eigenen Erfolg, Karriere oder Konkurrenzkampf.

Daraus folgt natürlich, das Menschen, die aufgrund Ihrer (oder der Ihres Teams, Abteilung..) eigenen Leistung beurteilt werden, Social Media ablehnen „MÜSSEN“ – es bedeutet schlicht eine schlechtere Einstufung, weniger Geld oder Karriereverzögerung.

Damit sind Führungskräfte heute im Dilemma!

Wenn ein Unternehmen also Social Media wirklich will, ist es (mehr …)

Angst vor Veränderung?

Heute geht die Welt unter! Seit ca. einem Jahr geht dieses Thema um die Welt. Ich möchte das kurz zum Anlass nehmen, ein wenig die Angst vor Veränderungen zu nehmen.

game over

GAME OVER

Zugegeben, ich liebe Veränderungen – ein Grund, warum ich auch meinen Job so gern mache. Nebenbei hält es jung, flexibel und dynamisch, wenn man sich stetig „Neuem“ oder eben Veränderungen aussetzt. Das können ganz kleine Dinge sein (andere Wege laufen) oder die übliche Anrede bei Begrüßung verändern, aber auch „anstrengendere“ Dinge wie neue Software, andere Geräte oder Hersteller, veränderte Abläufe usw.

Es sieht also so aus, als könnte man, wenn man wollte – alles ändern. Für viele eine Horror-Vorstellung, lieben doch die meisten Menschen (mehr …)

Verantwortung übernehmen

Denk mal mitNachgedacht: Verfolgt man aktuelle Berichte, so scheinen immer weniger Menschen „Verantwortung“ zu übernehmen. Ob es dabei um die eigene Gesundheit, Ehrenämter, den Job, die Familie, die Ausbildung oder unsere Umwelt geht – mehr und mehr Menschen scheinen diese Verantwortung bei anderen zu sehen.

Wenn man genau hinhört geht es um das „übernehmen“ von Verantwortung …von wem und warum sollte das jemand tun?

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