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Podcast by WisR zum Thema Veränderung

WisR Talks Podcast mit Harald Schirmer

Magdalena Vachova und Klaudia Bachinger haben mich vor einiger Zeit zum Podcast-Gespräch bei WisR eingeladen. Eine gute Stunde gehts um Veränderung, Lernen und wie man Wirkung erzielen kann. Die Fragen und freundliche Moderation waren sehr inspirierend, was mich zum Teilen meiner Erfahrungen eingeladen hat.

Auch sehr persönliche Fragen wie z.B. „Wie bleibt man selbst motiviert“ oder wie man mit dem Widerstand der Menschen in der Organisation umgeht, werden besprochen. Ein wichtiges Thema ist der Umgang mit Komplexität. Logisch-Kopf-orientierte versus Emotionaler Verarbeitung von komplexen Situationen.

  • Welche Werkzeuge, Methoden, Formate sind für komplexe Fragen geeignet?
  • Woher kommt Stabilität in Dynamik?
  • Wie lernen wir mit Optionen umzugehen?
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Lust auf Komplexität als Schlüssel zur Zukunft

Denk mal mit

Was macht uns Menschen aus? „individuelle Differenzierung“ sagt Ernst Cassirer. Sehe ich mir all die Methoden an, die uns zugegebener Maßen in den letzten Jahrzehnten erfolgreich gemacht haben, steht hier vor Allem Reduktion, Effizienzsteigerung und der Versuch einer immer detaillierteren Beschreibung „der einen Wahrheit“ im Vordergrund. 

Es dürfte nicht schwer sein, daraus abzuleiten, dass der nächste logische Schritt die Übergabe dieser perfekt beschriebenen Prozesse (=Algorithmen) an Maschinen und Programme sein wird. Auch weil diese fehlerfreier, günstiger sowie berechenbarer sind. Deutlich einfacher optimierbar per Upload oder „Maschinenlernen“ sind sie auch. Was bleibt dann für uns Menschen? Genau darüber mache ich mir in diesem Artikel Gedanken.

Meine These: Menschen sind perfekt geeignet für den Umgang mit Komplexität – wir haben es uns nur abtrainiert.

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Lern-Interview mit dem Unternehmensdemokraten

Ist alles geregelt, sicher, klar und einfach, entsteht Bequemlichkeit
– und das Ende der Menschheit.

Interview Unternehmensdemokraten

Roboter und Softwareprogramme sind dafür gemacht, Regeln zu befolgen, und können das rund um die Uhr in höchster Präzision. Menschen können träumen, verrückte Dinge tun, Kultur schaffen, spirituell sein, Sinn hinterfragen, emphatisch und sozial sein, lieben und Dinge erfinden… unsere Zukunft liegt nicht im programmiert werden, Algorithmen befolgen oder perfekt sein! Warum sind unsere (Schul-/Organisations-/Politik-) Systeme immer mehr darauf ausgelegt, uns unselbstständig zu machen?

Die Zahl der Menschen, die nach Vorgaben und einfachen Antworten ruft, sich und anderen nichts zutraut, scheint zu wachsen.

„Die verstehen das nicht!“
ist Ergebnis langjähriger Konditionierung von „Du kannst das nicht!“

Freiheit ist unbequem, aufwändig und verlangt nach reflektiertem Handeln und Disziplin – in welcher Welt wollen wir leben? Ich möchte eine Zukunft erlebbar machen und mitgestalten, in der wir uns selbst und anderen Dinge zutrauen, Freude an Vielfalt haben und respektvoll miteinander umgehen, die Wunder der Welt, der Natur entdecken – und sie bewahren.

Freiheit muss geübt werden!

Über einen längeren Zeitraum hinweg hat mich Dr. Andreas Zeuch (die Unternehmensdemokraten), rund um das Thema Lernen nach meinen Erfahrungen befragt. Eine für mich sehr spannende und persönliche Reise durch die Zeit. Die Schulzeit, Ausbildungen, meine Arbeit und der eigene Weg, „Lernen“ neu zu entdecken.

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Keynote beim IDG Systemhauskongress – Chancen 2019

28. August 2019 durfte ich den zweitätigen IDG Systemhauskongress in Düsseldorf für IT Executives, Vorstände und Manger mit meiner Keynote eröffnen. Die knapp 300 Manager sollten zu Beginn eine Kundenperspektive bekommen.

Titel: Vom Dienstleister zum Service-Begleiter

Vielen Dank für dieses grandiose Feedback!

Regina Böckle von IDG hatte mich dazu schon vorab in einem Interview befragt:

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TUM – Keynote & Worldcafe #dwdtum16

Es war ein sehr „dichter“ Tag mit viel wertvoller Theorie, einer deutlich detaillierteren Betrachtung in einem neuen Reifegrad… Die typische „schwarz-weiß“ Ansichten der digitalen Transformation werden inzwischen tiefer untersucht und mit Studien und Erfahrungen angereichert.

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Mit über 250 Teilnehmern war der Hörsaal in „guter Gender-Balance“ gut gefüllt

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Keynote bei der Technischen Universität München

Am 10. Juni findet die Konferenz „Die digitale Transformation erfolgreich gestalten – Digital Work Design, Leadership and Organizations“ der Technische Universität München Lehrstuhl für Strategie und Organisation statt. (Programm / Speaker / Übersicht)

TUM _Technische Universität München

Ich bin eingeladen von 13.45 – 14.15 Uhr eine Keynote zum Thema Führung zu halten. Das Thema Komplexität ist bei vielen Führungskräften ganz oben auf der Liste der „Fragezeichen“ – besonders in Verbindung mit den Anforderungen der digitalen Transformation.

Ich werde meine Perspektive und Erfahrungen vorstellen – unter dem Titel:

„Komplexität meistern
durch Transparenz, Beteiligung und
eine neue/alte Führungshaltung“

Wer sich vorab schon mal zu meinen bisherigen Gedanken zu diesem Thema informieren möchte, kann das in folgenden Einträgen gerne tun (es werden aber auch neue Erkenntnisse besprochen):

 

 

Deutsche Gründlichkeit tötet Innovation?

Ein paar Gedanken auf die Schnelle – inspiriert durch die vielen Diskussionen zu #Tesla #Model3:

Es sind Tugenden die uns Jahrzehnte lang erfolgreich gemacht haben: Gründlichkeit, Genauigkeit, Effizienz, Strukturiertheit und logische Erklärmodelle. Genau das wird uns in der Komplexität, der Unberechenbarkeit aber vor Allem in der Geschwindigkeit einer VUCA Welt zum „Klotz am Bein“. Nicht, dass wir das nicht mehr brauchen, aber es hat Ausmaße angenommen, die kaum noch Kreativität, Freude an der Arbeit oder echte Innovation zulassen. Hier mein Post von heute Morgen:

innovationskiller

‪#‎KPI‬’s  ‪#‎ROI‬ lückenloses ‪#‎Controlling‬ und beeindruckende ‪#‎Effizienz‬ sind die wahren ‪#‎Innovationskiller‬ in Deutschland. Wer jede MiniIdee zuerst vorrechnen, jede Änderung per BusinessCase beweisen und nur ‪#‎Budget‬ bekommt, wenn das Gremium der „Alten“ den Segen gibt, muss sich nicht wundern, wenn es nur noch Versionen von schon Bestehenden gibt. Es ist kaum Zeit mehr zum ‪#‎Basteln‬, wenig ‪#‎Mut‬ zum ‪#‎Risiko‬ und zu großer Respekt vor zu vielen Regeln.
‪#‎Entrepreneurs‬ sind nur einem verpflichtet – Ihrer ‪#‎Mission‬ der Rest ist Prio B

Ein Blick in die deutsche Historie zeigt, (mehr …)

Fragen zum Thema Führung

Führung im Wandel

Im letzten Post musste ich meiner „Abneigung“ gegenüber Fragebögen etwas Luft machen – warum? Ich werde laufend gebeten solche auszufüllen, bei denen ich mir in der Regel auch wirklich Mühe gebe hier gute Antworten zu geben – der Mehrwert ist aber zumindest für mich recht überschaubar. Es wird versprochen, man erhalte am Ende (oft Wochen später) einen Report, der bisher aber oft hinter meinen Erwartungen zurück bleibt.

Vielleicht nutze aber auch nur ich die Freitextfelder, um die Fragen ernsthaft zu beantworten? Ich sehe aber gerade darin einen Mehrwert – besonders wenn man über die anderen Rückmeldungen dann in Austausch gehen kann. Das passiert leider nie, weil die anonym sind, man die anderen Beantworter nie kennen lernt und die „Fragenden“ Ihre wertvollen Daten mit in die geschlossene Dissertation, Bachelor oder Massenarbeit nehmen.

Ich würde das gerne ändern, deshalb hier einige meiner Antworten vom letzten Fragebogen der TU München zum Thema Leadership transparent – mit der ausdrücklichen Bitte um Feedback, Kritik oder Austausch.  (In diesem Fall war es übrigens ein überdurchschnittlich guter Fragebogen)

Ich habe nur die Freitextfragen (gekürzt) herausgegriffen und meine Antworten darunter kopiert:

 

 

„ExpertInnenbefragung zur Digitalisierung von Arbeit und Führung“

Die Auswahl der Fragen basierte auf meiner Priorisierung in einer Vorgabenliste – hier waren in meinen Augen jedoch Ursachen, Wirkungen und Lösungen etwas gemischt. Die Fragen fand ich jedoch sehr gut formuliert.

 

Zunehmende Internationalisierung:

Chancen: Risiken:
Der Reichtum der Diversität – wenn als Chance gesehen – kann den Kreativreichtum erhöhen, neue Lösungen fördern und die gemeinsame Mission stärken (Identität) Gruppen mit starker örtlicher Bindung oder niedrigem Bildungsgrad fühlen sich mehr und mehr ausgeschlossen (siehe aktuelle politische Entwicklung)

 

Zunehmende Komplexität, Intensität und Beschleunigung bei der Arbeit

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