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Lust auf Komplexität als Schlüssel zur Zukunft

Denk mal mit

Was macht uns Menschen aus? „individuelle Differenzierung“ sagt Ernst Cassirer. Sehe ich mir all die Methoden an, die uns zugegebener Maßen in den letzten Jahrzehnten erfolgreich gemacht haben, steht hier vor Allem Reduktion, Effizienzsteigerung und der Versuch einer immer detaillierteren Beschreibung „der einen Wahrheit“ im Vordergrund. 

Es dürfte nicht schwer sein, daraus abzuleiten, dass der nächste logische Schritt die Übergabe dieser perfekt beschriebenen Prozesse (=Algorithmen) an Maschinen und Programme sein wird. Auch weil diese fehlerfreier, günstiger sowie berechenbarer sind. Deutlich einfacher optimierbar per Upload oder „Maschinenlernen“ sind sie auch. Was bleibt dann für uns Menschen? Genau darüber mache ich mir in diesem Artikel Gedanken.

Meine These: Menschen sind perfekt geeignet für den Umgang mit Komplexität – wir haben es uns nur abtrainiert.

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In welcher Welt wollt Ihr leben?

Denk mal mit„Sprache generiert Wirklichkeit“ – ein Thema, das mich seit langem schon begleitet – und ich sehe auch immer mehr  Beispiele, die das Bestätigen. Für mich ist Sprache nicht auf die reine Verbalisierung reduziert, sondern auch auf die Bildsprache und der Haltung dahinter.

Wer stetig negativ das „Schlechte“ fokussiert oder/und ausspricht (und dabei ist schon die Wortwahl entscheidend) wird auf sein Umfeld entsprechend wirken. „Stromberg“ ist für mich so ein Phänomen – mit sicher vielen lustigen Szenen – aber in der Regel unter der Gürtellinie und fast ausschließlich auf Kosten Anderer. Je mehr ich solche „Beispiele“ konsumiere, um so normaler wird das und wandert in den eigenen Sprachgebrauch – und schließlich in Haltung und Handlungen. Und ehrlich das ist nur so lange lustig, so lange ANDERE betroffen sind… –

Wollen wir in einer solchen Welt leben?

Aktueller Fall, der für mich in die gleiche Richtung geht sind die beiden sehr erfolgreichen Marketing Filme von DHL und CocaCola (mehr …)