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Das mit dem Mindset – Wollen statt Müssen

In der Reihe zum Begriff und Bedeutung sowie abgeleiteten konkreten Aktionen um Mindset möchte ich heute über das „Müssen“ und das „Wollen“ schreiben, was für mich viel mit dem eigenen Weltbild (wie ich Menschen sehe) zu tun hat:

Statt: Was muss verhindert /sicher gestellt werden –
Wie WOLLEN wir gerne zusammenarbeiten?

oder: von Vorschriften zu Vertrauen

Es ist bereits 10 Jahre her, da war ich in einem Meeting eingeladen, indem über 2 Stunden lang über Probleme diskutiert, gegenseitig Vorwürfe, was alles nicht oder noch nicht erledigt wurde, wer Schuld hatte und warum dieses oder jenes (mit dieser Zielgruppe) niemals klappen würde. Irgendwann habe ich die etwas platte Frage gestellt:

Gefällt Euch eigentlich Euer Job?

Die User sind angeblich „zu dumm“, das Management „entscheidet nicht“, die KollegInnen „kooperieren nicht“, Funktionen (Data Protection, Cyber Security, Labor Relations, Legal) „verhindern alles“ … das kann doch weder Freude machen, noch ein Erfolgsgefühl (Selbstwirksamkeit) noch Lust auf mehr erzeugen… und keiner war so alt, dass es aushaltbar Richtung Rente ging.

betretenes Schweigen…

„Was können wir schon dagegen tun?“ und „Das hilft uns jetzt nicht weiter“ sind manchmal Antworten, die ich dann bekomme.

work harder - müssen

Ich versuche dann ein „Bild“ zu malen: Stellt Euch doch mal vor, wie es wäre, wenn wir zusammenhelfen, wenn Funktionen einen hoch-willkommenen Service mit Ihrer Expertise bieten, wenn das Management interessiert dabei ist und aktiv mitarbeitet, wenn wir statt über die Zielgruppen mit ihnen gemeinsam an Lösungen arbeiten und wir dafür echte Wertschätzung für unsere Arbeit bekommen.

Das ist eine UTOPIE!

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Das mit dem Mindset

Mindset - Verhindern oder Fördern
Mindset – Verhindern oder Fördern

„Wir müssen unser/das Mindset ändern!“ … schallt es von allen Transformations-Dächern. Egal ob es um New Work, Digitale Transformation, gesellschaftliche Themen, Ökologie und Nachhaltigkeit oder die eigene Gesundheit geht. Gleichzeitig ist gibt es selbst in der großen Buzzword-Cloud wenige Begriffe, die so wenig konkret beschrieben sind.

In einer kleinen Serie möchte ich meine Gedanken, Erfahrungen und ganz praktische Beispiele zu meiner Sicht auf das „Mindset“ aufzeigen – und gerne mit Euch diskutieren. Geht es beim „Mindset Change“ nicht tatsächlich um Aktionen und Konsequenzen die nachhaltige Verhaltensveränderungen bewirken?

Verhindern oder Fördern?

Das Falsche (Verhalten) verhindern –
oder das Richtige fördern?

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Weniger „müssen“ müssen – mehr „wollen“ dürfen!

Einblicke in den New Work Style bei Continental – unser Projekt ist erfolgreich zu Ende, jetzt geht es um „Adoption“ der neuen Verhaltensweisen – weltweit, in allen Hierarchie-Stufen und Altersklassen.

ProjektMagazin Screenshot Interview Harald Schirmer - Weniger müssen müssen!
Blog des Projektmagazins – aufs Bild klicken um den Beitrag zu lesen

Der Beginn während des Projekts war äußerst vielversprechend

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Personalvorstand meets Organisationsrebell

Bild: Haufe Online Redaktion
Bild: Haufe Online Redaktion

Das war schon ein sehr spannendes und wertschätzendes Interview, das Stefanie Hornung für das Personalmagazin der Haufe mit Ariane Reinhart unserm Continental Personalvorstand und mir geführt hat.

Im Gespräch wurde sicher deutlich, wie wichtig Handlungsfreiheit, Selbständigkeit und vor Allem Vertrauen für Unternehmen im Wandel sind. Respekt und Wertschätzung sowie Austausch auf Augenhöhe könnte ich mir kaum besser vorstellen.

Nach der Veröffentlichung des Interviews im Personalmagazin (Druck) Ausgabe 1/2019 ist jetzt auch eine gekürzte Online Version unter haufe.de verfügbar:

Bei Continental gilt „Freedom To Act“

Buchempfehlung – Humor trifft Erfahrung

Kurt Steffenhagen

Kurt Steffenhagen

Kurt A. H. Steffenhagen hat in einem Buch auf humorvolle Art, aber messerscharf die Situation in den Führungsetagen vieler Organisationen beschrieben. Schon bald soll es erscheinen – ich hatte die Ehre, vor Veröffentlichung zu lesen. Kurt Steffenhagen speist seinen großen Erfahrungsschatz aus einem Leben als hochkarätiger Berater in den Chefetagen verschiedenster Unternehmen, und wird sehr deutlich in seinem Resümee mit dem Titel:

 

Der Unterschied zwischen Führung und Eierkochen
Eine Liebeserklärung an die Naivität im Management

Kurt Steffenhagen wirbt für Wachheit, Aufmerksamkeit, selbständiges Denken und verurteilt mit Vehemenz die oberflächliche Dummheit unserer Zeit. Immer wieder fühlte ich mich auch sich selbst ertappt, Dinge zu leichtfertig zu übernehmen, komme ins Nachdenken und reflektiere meine Aussagen und mein Verhalten – danke für das Vertrauen und die wertvollen Einblicke!

Wer das Erscheinen nicht erwarten kann, dem empfehle ich seine aktuellen Audio-Interviews im Management Radio: Link

Mit seiner Erlaubnis möchte ich hier einige – in meinen Augen – sehr prägnante Zitate aus diesem Buch auflisten.

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In welcher Welt wollt Ihr leben?

Denk mal mit„Sprache generiert Wirklichkeit“ – ein Thema, das mich seit langem schon begleitet – und ich sehe auch immer mehr  Beispiele, die das Bestätigen. Für mich ist Sprache nicht auf die reine Verbalisierung reduziert, sondern auch auf die Bildsprache und der Haltung dahinter.

Wer stetig negativ das „Schlechte“ fokussiert oder/und ausspricht (und dabei ist schon die Wortwahl entscheidend) wird auf sein Umfeld entsprechend wirken. „Stromberg“ ist für mich so ein Phänomen – mit sicher vielen lustigen Szenen – aber in der Regel unter der Gürtellinie und fast ausschließlich auf Kosten Anderer. Je mehr ich solche „Beispiele“ konsumiere, um so normaler wird das und wandert in den eigenen Sprachgebrauch – und schließlich in Haltung und Handlungen. Und ehrlich das ist nur so lange lustig, so lange ANDERE betroffen sind… –

Wollen wir in einer solchen Welt leben?

Aktueller Fall, der für mich in die gleiche Richtung geht sind die beiden sehr erfolgreichen Marketing Filme von DHL und CocaCola (mehr …)