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Kluges aus der Mitte Podcast

Kluge Podcast Harald Schirmer

Bereits im November 2020 entstand mit Sabine und Alexander Kluge (Kluge Konsorten) die Podcast Folge:

„№ 11 Guides bei der Continental AG:
Ein Hauch von Illegalität“

Ein persönliches Interview in dem ich über dieses globale Change Agent Netzwerk ihre spannenden Fragen beantworten durfte. Ein wunderbares Gespräch unter Freunden, dass Euch hoffentlich einen guten Eindruck vermittelt, wie ich als „Trusted Irritator“ an meiner Mission arbeite…

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Keynote beim IDG Systemhauskongress – Chancen 2019

28. August 2019 durfte ich den zweitätigen IDG Systemhauskongress in Düsseldorf für IT Executives, Vorstände und Manger mit meiner Keynote eröffnen. Die knapp 300 Manager sollten zu Beginn eine Kundenperspektive bekommen.

Titel: Vom Dienstleister zum Service-Begleiter

Vielen Dank für dieses grandiose Feedback!

Regina Böckle von IDG hatte mich dazu schon vorab in einem Interview befragt:

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Digital Coffee Break – Leading Change Interview mit der GGS

Harald Schirmer, Interview, GGS, HR, Management, Bereits vor ca zweieinhalb Jahren hat mich die GGS (German Graduate School of Management and Law) in meinem Homeoffice besucht und ein Interview aufgezeichnet. Jetzt wollte man wissen, wie sich mein damaliges Thema seit dem weiter entwickelt hat.

Der „Digital Coffee Break“ ist Teil des Kurses: Human Resource Management in the Digital Age – Online Course for Business Professionals.
Hier das YouTube gestreamte Live Interview mit Professor Dr. Andreas Eckhardt mit ein paar Einblicken in unsere auf die Continental Werte basierte Arbeit, Ziele und Erfolge gegeben.

 

Inhaltlich geht es um Erfahrungen aus unserem aktuellen Projekt (mehr …)

HR go digital or die?

arbeitsweltengestalterDie Personalabteilungen haben den „Weckruf“ gehört. Seit etwa Mitte letzten Jahres häufen sich Anfragen, Konferenzen rund um die Digitale Transformation und viele fragen sich: „Wie betrifft uns das?“

Da es – wie der Begriff „Social“ vermuten lässt – sich dabei um Menschen dreht, ist die Verortung in HR sicher ein guter Schritt. Es geht um Haltung, um Verhalten, weniger um Technologie, die unterstützt und für Effizienz absolut wichtig ist, allein aber keine Erfolge produziert. Besonders im Umfeld der Personaler hört man den Satz „Ich bin bewußt nicht in Facebook“ sehr oft, fragt man jedoch nach den Argumenten dagegen und was der Grund für den Erfolg von Social Media ist – wird es meist sehr schnell unscharf. Genau das ist das größte RisikoEntscheidungen zu treffen, ohne eine belastbare Basis zu haben, führt oft in die Irre.

Daher hier (auf die Schnelle) ein paar Antworten, die ich immer wieder gebe:

Vorab eine kleine Gegenüberstellung, die nachdenklich machen könnte:

Herausforderungen: Enterprise Social Media bietet:
  • Geschwindigkeit
  • Zusammenarbeit (über Funktions- Abteilungs und Landesgrenzen)
  • Agilität
  • Engagement
  • Feedback-Kultur
  • Erfolg
  • Widerstand gegen Veränderung
  • Kreativität
  • Bürokratie
  • Talente finden
  • Diversität
  • Moderne Kommunikations- und Kollaborationsinfrastruktur
  • Echtzeit Kommunikation & Assynchrone Information
  • Grenzenlose virtuelle Zusammenarbeit
  • Echtzeit Feedback
  • Wertschätzung über Likes und Kommentare
  • Sichtbar gelebte Werte (Kulturspiegel)
  • Beteiligung durch Transparenz
  • Hohe Sichtbarkeit von Erfolgen
  • De-Mystifizierung durch „Working Out Loud“
  • Förderung von Vielfalt und Kreativität

1. Worin liegt der Mehrwert?

Die Liste der Möglichkeiten, Vorteile und Verbesserungen ist sehr lang. Ich möchte mich auf eines, dass HR betrifft fokussieren – da kaum einer davon nicht betroffen ist. Die Zeit, in der wir mit allen „Partner“, Kollegen, Kunden und Lieferanten ausschließlich physisch zusammenarbeiten konnten, ist vorbei. Persönliche Treffen haben nach wie vor höchste Relevanz und die besten Ergebnisse – das steht außer Frage!

 

Die Notwendigkeit der virtuellen, zeitversetzten Zusammenarbeit
ist heute nicht nur durch Globalisierung gegeben.

 

Unsere Werkzeuge (eMail, Telefon, persönliche Treffen) sind nicht skalierbar, nachhaltig und geschlossen. Offene Kommunikationsformen wie Blogs, Wikis, Profile mit Statusmeldungen sind beliebig skalierbar, sehr nachhaltig und ermöglichen grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Parallel fördern sie durch „Soziale Funktionen“ wie Like und Kommentar eine sichtbare Wertschätzung – was zu Engagement führt. Durch die Transparenz der Prozesse (wenn Social Media nicht nur zur Ergebnisdokumentation, sondern zur Prozessdokumentation genutzt wird) entsteht „Social Learning“ – Kollegen gewinnen Einblick in andere Funktionen und deren Arbeitsweise – das „wie“ wir arbeiten wird sichtbar.

Social Media fördert das „Augenhöhe“ Prinzip, welches notwendig ist, um (mehr …)

Land der Ideen Wettbewerb

Heute ist Einsendeschluss – ich würde mich freuen, wenn wir für die GUIDEs hier gewinnen können. Es sollte Schule machen, wie positiv Menschen unterschiedlichster Herkunft, Religion, Funktion, hierarchischer Ebene… miteinander umgehen. Dazu ein paar persönliche Gedanken, die eher weniger mit Arbeit – vielmehr mit Kultur und Werten zu tun haben.

Land der Ideen Wettbewerb

Land der Ideen Wettbewerb – Einsendeschluss

Täglich höre ich in Nachrichten aus aller Welt, wie sich Menschen bekriegen, ausnutzen, zerstören und sich abgrenzen. Es mag naiv von mir sein, aber ich wünsche mir eine andere Welt.  Unsere Kulturen sind unterschiedlich, doch gleichzeitlich sind wir uns doch recht ähnlich in unseren Bedürfnissen – Diversität kann auch als Reichtum erlebt werden. Egal, mit wem ich zu tun habe (und es sind Kollegen aus fast 50 Ländern) es ist so bereichernd, spannend und „schön“, dass mir all die Berichte über Fremdenfeindlichkeit unverständlich scheinen.

Natürlich ist mir bewusst, das wir hier über eine bestimmte Gesellschaftsschicht sprechen – dennoch erlebe ich fast täglich, wie bereichernd Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Kollegen sein kann. So fokussiere ich mich gerne auf den Rahmen – das „wie“ wir miteinander umgehen – also ein gemeinsames Werte-Verständnis.

Wenn wir die Rahmenbedingungen positiv gestalten,
fällt die notwendige Veränderung leichter.

Ich würde mir wünschen, das dieser Wettbewerb nicht nur hilft, Gewinnern Wertschätzung zu zeigen, sondern viele Signale setzt – das wir in einer sehr kleinen Welt – zusammen – leben. Wir können gemeinsam so viel erreichen… Transparenz, Respekt und NeuGier sind dafür perfekte Voraussetzungen – das versuche ich in all meinen Projekten zu verwirklichen.

Land der Ideen Wettbewerb

Buchbeitrag Vernetzte Organisation

Alexander Richter hat in seinem Buch „Vernetzte Organisation“ verschiedenste Perspektiven und Erfahrungen zu modernen Organisationen zusammengefasst.

Es geht um flexible Arbeitsweisen, moderne Kommunikation (bi-direktional und beteiligend), effizienteren Wissenstransfer (ich nenne es gerne „lebendiges Wissen“) aber auch die individuelle Überforderung und Entgrenzung als Gefahr.

Mein Beitrag ist im Kapitel „Der Wandel aus Unternehmensssicht“: „3.3 Continental auf dem Weg zur Vernetzten Organisation“ zu finden. Gemeinsam mit Hans Kraus, Alexander Richter und Alexander Klier entstand das Kapitel mit den Überschriften:

  • Einführung
  • Hintergrund und Rahmenbedingungen
  • Vorgehen
  • Erfahrungen und Erfolgsfaktoren
    • GUIDE-Netzwerk
    • Führung 2.0
    • Einbinden verschiedener Bereiche / Vielfalt
    • Transparenz und Offenheit
    • Vertrauen und Fehlerkultur
  • Ausblick: Inkrementelles Lernen im soziotechnischen System

Das spannende an dem Buch neben seinem Erfahrungsreichtum war der interdisziplinäre Austausch mit dem Autor Dr. Alexander Richter.

Erschienen ist das Buch im De Gruyter Verlag und ist in verschiedenen Ausgabeformaten verfügbar.