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Denkanstoß- Bewusstseinsfilter

Meine #Gedanken zum Wochenende:Unsere stetig dominanter werdende, stark technisch-logische #Denkweise sorgt dafür, dass wir uns immer weniger unterscheiden von der (in diesem Mindset erzeugten) digitalen Welt.

Dieser #Denkfilter reduziert unsere WeltSicht auf nur eine Perspektive der Welt (ohne dass es uns bewusst wird): …wer nur Hammer kennt, für den ist die Welt ein Nagel … 

AI basiert auf Logik, Algorithmen – ersetzen kann das also bisher auch nur einen Teil unseres Mensch seins. Wie können wir erreichen, dass uns die den Menschen mögliche #Vielfalt* wieder bewusst wird und Raum bekommt.

*mit Vielfalt hier gemeint ist: Diversität der Rationalitäten (Denkformen), Empfindungsformen, Verschiedenheit von Bedeutung und Sinngebung, Emotionale Begegnungsebenen…

Unsere Welt ist doch nur für jene einfach (1 oder 0), die den Zugang zu diesem #Reichtum verloren haben.

Buchempfehlung – Humor trifft Erfahrung

Kurt Steffenhagen

Kurt Steffenhagen

Kurt A. H. Steffenhagen hat in einem Buch auf humorvolle Art, aber messerscharf die Situation in den Führungsetagen vieler Organisationen beschrieben. Schon bald soll es erscheinen – ich hatte die Ehre, vor Veröffentlichung zu lesen. Kurt Steffenhagen speist seinen großen Erfahrungsschatz aus einem Leben als hochkarätiger Berater in den Chefetagen verschiedenster Unternehmen, und wird sehr deutlich in seinem Resümee mit dem Titel:

 

Der Unterschied zwischen Führung und Eierkochen
Eine Liebeserklärung an die Naivität im Management

Kurt Steffenhagen wirbt für Wachheit, Aufmerksamkeit, selbständiges Denken und verurteilt mit Vehemenz die oberflächliche Dummheit unserer Zeit. Immer wieder fühlte ich mich auch sich selbst ertappt, Dinge zu leichtfertig zu übernehmen, komme ins Nachdenken und reflektiere meine Aussagen und mein Verhalten – danke für das Vertrauen und die wertvollen Einblicke!

Wer das Erscheinen nicht erwarten kann, dem empfehle ich seine aktuellen Audio-Interviews im Management Radio: Link

Mit seiner Erlaubnis möchte ich hier einige – in meinen Augen – sehr prägnante Zitate aus diesem Buch auflisten.

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Schule NeuGier Führung

Ein erschreckend deutliches Resümee zum gesellschaftlichen Dilemma von Hirnforscher Gerald Hüter.

Ich kann nur zustimmen, dass ich:

  • trotz, nicht wegen unserem Bildungssystem kreativ und NeuGierig bin
  • Demotivierung von Kindern schon im ersten Schuljahr erlebe
  • viele Lehrer kenne, die schon während des Referendariats „aufgeben“ – und zu tiefst unglücklich in diesem System sind
  • Direktoren, denen die Grundprinzipien von „Wertschätzung“ fehlen – wie sollen das Lehrer weitergeben, wenn sie es selbst nie erfahren
  • Lernen als großen Genuß empfinde – erst aber seit ich es selbstbestimmt und auf meine Weise tun kann
  • in vielen Firmen die Diskussion kenne: „Zeugnisse sind nichts mehr wert“
  • schon den Satz erleben durfte: „Wir wissen, dass sie die bestmögliche Besetzung sind, entsprechen aber nicht unseren „bürokratischen Anforderungen“
  • die besten Erfahrungen mit Menschen habe, die schon mal gescheitert sind (quasi als Rebellions Merkmal)
  • Co-Creation meist von den Menschen erlebe, die ihre Rollenprägung überwinden
  • Hierarchie-Abbau nur dort erlebe, wo Führungskräfte Individuen führen und nicht Ressourcen managen
  • oft als naiv bezeichnet werde, weil ich Dinge umsetze, die „nicht klappen können“ (weil es nicht ins Schema passt)
  • erlebe das die Mehrzahl der Manager unseren Mitarbeitern sehr wenig zutraut „die können das nicht“
  • nichts lieber tue, als „Denk-Freiräume“ zu schaffen – um den Reichtum von Diversität zu erleben, nutzbar zu machen

 


Intelligentes Handeln braucht keine Schmerzen als Auslöser

Denk mal mitBei Change Management spricht man vom „Need of Urgency“ damit ist gemeint – sehr frei übersetzt: Wenn keine Dringlichkeit herrscht, wird sich nichts verändern… verbildlicht: Erst wenn ich den Atem des Raubtieres spüre, werde ich handeln/rennen.

Gedankenspiel: Das oben beschriebene Verhalten beschreibt für mich mehr einen rudimentären, natürlichen Reflex (der überall in der Tier- und Pflanzenwelt vorkommt). Intelligente Wesen sollten aber doch in der Lage sein, eine notwendige Veränderung als solche zu erkennen und bereits „Vorkehrungen“ zu treffen, ohne dass es zum Handlungsschmerz kommt – oder?

Was wäre dazu notwendig:

  • Interesse am Umfeld
  • ein breites „Sichtfeld“ (versus Tunnelblick)
  • reger Austausch
  • Erfahrung- und Beobachtungslernen
  • Ist-Analyse und
  • Offenheit für Optionen

Ändert sich nicht derzeit dramatisch unser gesamtes Umfeld? Können wir es uns leisten nicht NeuGierig und offen für neue Lösungen zu sein? Glauben wir wirklich, all diese neuen Anforderungen mit unseren alten Werkzeugen und Methoden lösen zu können? Wollen wir wirklich warten, bis wir gezwungen sind zu handeln?

…einfach mal ein paar Gedanken, die ich nicht los werde… was sind Eure Gedanken dazu…?

Management = ineffiziente Führung

Denk mal mitIn einem Vortrag gestern auf der CeBIT habe ich folgenden Satz vertreten:

„Management is die denkbar
ineffizienteste Form der Menschenführung!“

und nicht mehr nachhaltig!

Dazu ein paar Stichpunkte:

Management bedeutet für mich „Command & Control“ also steuern, Befehle geben und kontrollieren. Das passt wunderbar für Dinge, Ressourcen, Maschinen, Werkzeuge – nicht aber für Menschen, für Kultur oder auch Veränderung (dafür wird es nach wie vor gerne verwendet)

Leadership (mehr …)

Warum Vertrauen – TRUST so wichtig ist?

Denk mal mitGestern bin ich auf dieses Video zum Thema „VERTRAUEN“ aufmerksam geworden und möchte das hier noch einmal weiter-teilen, da es mir so wichtig erscheint.
Wir sprechen so viel über Veränderung, Komplexität, Dynamik, Agilität, neue Beschäftigungsverhältnisse, Wandel in Hierarchien, Machtgefügen aber auch innerhalb der Familie, Beziehungen, Generationenvertrag…

Wie können wir das alles leisten und vor allem auf welcher Basis sind all diese „Neu-Verhandlungen“ möglich (und ich möchte gar nicht von Politik und den Krisenherden dieser Welt anfangen)

 

Vertrauen ist eine der wunderbaren Fähigkeiten des Menschen. Wer in der Lage ist, Vertrauen aufzubauen, wird sehr schnell enorme „Energie-Mengen“ sparen können, die notwendig (mehr …)

In welcher Welt wollt Ihr leben?

Denk mal mit„Sprache generiert Wirklichkeit“ – ein Thema, das mich seit langem schon begleitet – und ich sehe auch immer mehr  Beispiele, die das Bestätigen. Für mich ist Sprache nicht auf die reine Verbalisierung reduziert, sondern auch auf die Bildsprache und der Haltung dahinter.

Wer stetig negativ das „Schlechte“ fokussiert oder/und ausspricht (und dabei ist schon die Wortwahl entscheidend) wird auf sein Umfeld entsprechend wirken. „Stromberg“ ist für mich so ein Phänomen – mit sicher vielen lustigen Szenen – aber in der Regel unter der Gürtellinie und fast ausschließlich auf Kosten Anderer. Je mehr ich solche „Beispiele“ konsumiere, um so normaler wird das und wandert in den eigenen Sprachgebrauch – und schließlich in Haltung und Handlungen. Und ehrlich das ist nur so lange lustig, so lange ANDERE betroffen sind… –

Wollen wir in einer solchen Welt leben?

Aktueller Fall, der für mich in die gleiche Richtung geht sind die beiden sehr erfolgreichen Marketing Filme von DHL und CocaCola (mehr …)

Geheimhaltung versus Transparenz

Denk mal mitWie viel „Wissen“ darf man „freigeben“ (in interne oder sogar externe Soziale Netzwerke stellen)?

Ein heikles Thema – zumindest in den Köpfen vieler „Entscheider“ in Firmen – besonders wenn es um Social Media geht. Wie einfach ist doch die Antwort „meine Themen sind alle geheim“ oder zumindest nicht für „Alle“ gedacht (auch wenn Alle auf die Mitarbeiter eines Konzerns beschränkt ist).

 

Experten

Es ist noch keine 10 Jahre her, da wurden INTERNE digitale Telefonbücher, Experten-Datenbanken oder „yellow-pages“ bei vielen Firmen als „zu gefährlich“ abgelehnt. Einerseits wurde der Vorteil, die eigenen Experten zu kennen – andererseits aber die Gefahr, das Headhunter diese „Liste“ nutzen würden (so sie in ihre Hände käme) um die besten Mitarbeiter abzuwerben – diskutiert.

Aus heutiger Sicht können wir darüber (mehr …)

Privatsphäre und Internet

Denk mal mitDas Internet verlangt von uns einen Spagat zwischen der Nutzung der vielen tollen Möglichkeiten und einer weitgehenden Aufgabe der Privatsphäre. Durch die Einladung für @Mein_Ingolstadt für eine Woche Botschafter zu sein, habe ich mir wieder viele Gedanken zu diesem Thema gemacht. Mit diesem Artikel möchte ich ein paar davon beschreiben.

Um einen Einstieg zu finden, habe ich hier versucht die Nutzung vom Internet in 3 Intensitäten zu gliedern, von denen ich glaube, dass sie die Mehrheit abdeckt:

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Verantwortung übernehmen

Denk mal mitNachgedacht: Verfolgt man aktuelle Berichte, so scheinen immer weniger Menschen „Verantwortung“ zu übernehmen. Ob es dabei um die eigene Gesundheit, Ehrenämter, den Job, die Familie, die Ausbildung oder unsere Umwelt geht – mehr und mehr Menschen scheinen diese Verantwortung bei anderen zu sehen.

Wenn man genau hinhört geht es um das „übernehmen“ von Verantwortung …von wem und warum sollte das jemand tun?

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