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Informellen Austausch im Homeoffice verbessern

Homeoffice fühlt sich schnell an wie Arbeiten in einer Telefonzelle

Ein großer Teil der Entscheider und Mitarbeiter ist in Corona Zeiten im Homeoffice. Wie zu erwarten war, sind Video-Konferenzen jetzt plötzlich der Kommunikationskanal für so Vieles. Was in vielen Organisationen Jahrzehnte gedauert hat (oder hätte), geht jetzt scheinbar über Nacht. Das lässt natürlich jeden Organisationsentwickler aufhorchen: „Wer hätte nicht gerne eine derartige Wirkung in seine Veränderungsmaßnahmen“ – vor allem völlig unabhängig von Hierarchie, Funktion, Land oder Alter.

Zurück zum Titel des Beitrags und meine Tipps.

Was im physischen Zusammenleben und Arbeiten selbstverständlich ist: Der Austausch ohne Agenda, vorgegebenes Thema oder jemanden der einlädt

(der sogenannte informelle Austausch) ist eine extrem wichtige Basis für den Erfolg im Arbeitskontext. Dieser findet in der Kantine, am Gang, am Drucker, in der Kaffee Ecke oder auf dem Weg zum Meeting, Arbeitsplatz oder nach Hause statt.

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Lebendiges Wissen vs Wissensmanagement

Lebendiges Wissen durch transparenz und teilen Foto: jesussanz - Fotolia.com

Lebendiges Wissen durch Transparenz und Teilen

Wissensmanagement hatte über Jahrzehnte zum Ziel Wissen zu sammeln, zu strukturieren, zentral abzulegen – zu managen. Seit ca. 15 Jahren beschäftige ich mich nun mit verschiedenen Konzepten, habe Systeme kommen und gehen sehen und habe heute eher mehr Fragen als Antworten. Nur hat sich der Fokus verschoben – es sind weniger die Fragen welches Tool, welche Software oder welche Struktur unterstützt Wissenssammlung, Wissensaufbau oder Verbreitung – sondern mehr wie können wir das Verhalten der Menschen im Umgang mit Wissen weiter entwickeln. Im Oktober auf der Knowtech geht es im Kern um Wissensmanagement – dazu möchte ich schon jetzt ein paar (noch unfertige) Gedanken teilen – und sehr gerne Eure Ideen dazu hören/lesen…

Siehe auch Podcast von knowledge-on-air.de – Algorithmen vs. Wissenarbeiter mit Simon Dückert und Ulrich Schmidt

Update nach einigen ganz tollen Rückmeldungen:

Wissensmanagement hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt – und hat für die, die sich damit aktiv und zeitgemäß beschäftigen nur noch wenig mit dem hier beschriebenen Bild zu tun. Gerade deshalb finde ich es wichtig darüber auf einer „einfachen“ Ebene zu sprechen – um wieder alle dort abzuholen, wo wir sie vor vielen Jahren „verloren“ haben. In der täglichen Praxis ist dieser Artikel noch absolut relevant (leider) Gerne baue ich am Ende eine Linkliste auf, in der moderne Ansätze von Wissensmanagement dargestellt werden.

 

Können wir es uns heute noch leisten, Wissen in Datenbanken zu verstecken?

In einer komplexen Zeit, in der wir agil und kreativ sein müssen, und immer schneller – vor Allem aber stetig neue Lösungen brauchen (mehr …)