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Future Work: „So funktioniert der Wandel auch im Konzern“ war das Thema zusammen mit der Energie-geladenen Chérine De Bruijn in Ihrem Podcast der Episode #52 „MUT ZUR PERSÖNLICHKEIT“.

Den Podcast gibt es sowohl als Audio und Video Version. In diesem Post wieder einige Ausschnitte, kurze Videos und natürlich alle relevanten Links.

Chérine De Bruijn ist eine großartige Powerfrau, die während Corona für die Menschen gesungen hat, die Organisationen entwickelt, super professionelles Marketing beherrscht und einfach ein toller Mensch ist, dem ich wärmstens empfehlen kann, zu folgen!

Neben dem Podcast hat sie zahlreiches Material, Links und Kanäle vorbereitet – was für ein Service – vielen Dank Chérine!

Worum geht es? Ein bisschen Lebenslauf, ein wenig Hintergrund und wieder ganz konkrete Möglichkeiten, wie wir gestalterisch eingreifen können. Systeme hacken, Gestaltungs- und Freiräume schaffen, Transformation vorleben. Wie gehen wir mit Angst um, wie werden wir persönlich mutig, um wirksam zu werden, wie können wir das gemeinsam tun?

Der Audio Podcast:

Warum brauchen wir MUT ZUR PERSÖNLICHKEIT?

Monokulturen (Standardlösungen) führen zur Zerstörung
deshalb brauchen wir mutige Gestalter!

Kurzvideo zur Frage:

Viele sind konditioniert (und durch Noten, Wettbewerb und Misserfolg demotiviert), sich ganz schnell zurückzuziehen oder zu rechtfertigen, wenn sie etwas „nicht können“ – Klassiker:

„Ich kann nicht malen, singen…“

Als ob man nur singen oder malen dürfte,
wenn man es auf Level 4 nachweisen kann.

Das Zitat oben versucht zu zeigen, dass wir so vieles durch Üben und Lernen verbessern können. Wenn es jedoch in Organisationen „nur“ um die Einführung einer Lernplattform – oder eine LernManagementLösung geht, ist es sehr wahrscheinlich, das es am „Ich will nicht“ der Zielgruppe scheitern wird. Der Fokus von LMS liegt beim Content und Reporting – was wir brauchen ist einen Fokus auf die Menschen und sie ins „Wollen“ zu bringen, da jemand, der nicht will, egal wie ich den Content verpacke – nicht lernen kann.

Arbeitgeberattraktivität:

Arbeitgeberattraktivität hat viel mit dem gelebten Menschenbild zu tun
Worte generieren Wirklichkeit – werde ich als Individuum oder Ressource gesehen?

Human Resources … für mich ein heute respektloser Begriff, der Menschen wie „semi-programmierbare-Roboter“ behandelt (managen möchte) Bei Continental wurde der Begriff durch CHRO Ariane Reinhart zu „HUMAN RELATIONS“ verändert – für mich genau der richtige Move.

Idealerweise brauchen wir irgendwann KEINEN MUT mehr, um…

  • etwas Neues zu versuchen, denn nur so gelingt Transformation (große Schritte)
  • einen Fehler zu benennen, was wir eine gesunde Fehlerkultur nennen
  • „den Elefanten im Raum“ anzusprechen, was eine wertschätzende Atmosphäre braucht
  • Hierarchie-übergreifend zu diskutieren ohne Ego-Modus im #WIRgewinnt
  • Eine Regel zu hinterfragen um die Möglichkeiten dahinter zu entdecken, wenn sich Rahmenbedingungen ändern
  • Eine Rolle weiterzuentwickeln, ohne Angst nicht mehr gebraucht zu werden
  • uns „ersetzbar“ zu machen, weil wir unsere Besonderheit nie verlieren können

Eine relevante Frage, die mich bewegt: Wie können wir vom aktuellen Modus: „Wir müssen uns an die Systeme anpassen“ verändern in „Wie passen wir die Systeme an, damit sie uns, der Umwelt dienen“?

Vom Müssen zum Wollen?

Wie schaffen wir eine skalierbare Atmosphäre, in der sich Individuen einbringen können – Details

Wenn jeder machen kann, was er/sie will,
haben wir die die meiste Energie
…Führung bedeutet dann,
das „Wollen“ zu gestalten

Kurzvideo – Ausschnitt zu Wollen:

Der gesamte VIDEO Podcast:

Linkliste:

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