Seite wählen

Hybrides Arbeiten und Alternativen

Team Work
Zusammenarbeiten

Hybrides Arbeiten funktioniert nicht – oder vielleicht doch?

Wir unterscheiden vier generelle Arten möglicher Zusammenarbeit. Jede hat ihre ganz bestimmten Vorteile, aber auch Herausforderungen. In diesem Artikel werbe ich für eine bewusste Entscheidung mit alle Konsequenzen um das Erlebnis, die Effizienz und die notwendige Ausstattung (Kompetenz, Technik, Methodik, Format) zu verbessern.

Beachtet man die jeweiligen Voraussetzungen der Kontexte, verbessern sich fast automatisch Beteiligung, Verbundenheit, Beziehungen, Produktivität, Qualität und Kreativität der Meetings und Workshops.

Grundsätzliche Aspekte:

Gute Meetings/Workshops:

  • ermöglichen Beteiligung
  • laufen respektvoll ab
  • schaffen gemeinsames Verständnis
  • bauen Vertrauen auf
  • erzeugen ein Gemeinschaftsgefühl
  • fördern die Gesundheit 😉

Deshalb sollten Meetings/Workshops:

  • mit individueller Begrüßung starten
  • für alle Sinn machen
  • technisch/methodisch für Alle beteiligend sein
  • Werte erlebbar machen
  • sinnvolle Zeiten und Pausen anbieten
  • informellen Austausch fördern

Vier Optionen für Zusammenarbeit:

In Tabellen-Kurzform die 4 verschiedenen Möglichkeiten und deren Spezifika mit Empfehlungen, bevor es ins Detail geht:

(mehr …)

Informellen Austausch im Homeoffice verbessern

Homeoffice fühlt sich schnell an wie Arbeiten in einer Telefonzelle

Ein großer Teil der Entscheider und Mitarbeiter ist in Corona Zeiten im Homeoffice. Wie zu erwarten war, sind Video-Konferenzen jetzt plötzlich der Kommunikationskanal für so Vieles. Was in vielen Organisationen Jahrzehnte gedauert hat (oder hätte), geht jetzt scheinbar über Nacht. Das lässt natürlich jeden Organisationsentwickler aufhorchen: „Wer hätte nicht gerne eine derartige Wirkung in seine Veränderungsmaßnahmen“ – vor allem völlig unabhängig von Hierarchie, Funktion, Land oder Alter.

Zurück zum Titel des Beitrags und meine Tipps.

Was im physischen Zusammenleben und Arbeiten selbstverständlich ist: Der Austausch ohne Agenda, vorgegebenes Thema oder jemanden der einlädt

(der sogenannte informelle Austausch) ist eine extrem wichtige Basis für den Erfolg im Arbeitskontext. Dieser findet in der Kantine, am Gang, am Drucker, in der Kaffee Ecke oder auf dem Weg zum Meeting, Arbeitsplatz oder nach Hause statt.

(mehr …)

HR go digital or die?

arbeitsweltengestalterDie Personalabteilungen haben den „Weckruf“ gehört. Seit etwa Mitte letzten Jahres häufen sich Anfragen, Konferenzen rund um die Digitale Transformation und viele fragen sich: „Wie betrifft uns das?“

Da es – wie der Begriff „Social“ vermuten lässt – sich dabei um Menschen dreht, ist die Verortung in HR sicher ein guter Schritt. Es geht um Haltung, um Verhalten, weniger um Technologie, die unterstützt und für Effizienz absolut wichtig ist, allein aber keine Erfolge produziert. Besonders im Umfeld der Personaler hört man den Satz „Ich bin bewußt nicht in Facebook“ sehr oft, fragt man jedoch nach den Argumenten dagegen und was der Grund für den Erfolg von Social Media ist – wird es meist sehr schnell unscharf. Genau das ist das größte RisikoEntscheidungen zu treffen, ohne eine belastbare Basis zu haben, führt oft in die Irre.

Daher hier (auf die Schnelle) ein paar Antworten, die ich immer wieder gebe:

Vorab eine kleine Gegenüberstellung, die nachdenklich machen könnte:

Herausforderungen: Enterprise Social Media bietet:
  • Geschwindigkeit
  • Zusammenarbeit (über Funktions- Abteilungs und Landesgrenzen)
  • Agilität
  • Engagement
  • Feedback-Kultur
  • Erfolg
  • Widerstand gegen Veränderung
  • Kreativität
  • Bürokratie
  • Talente finden
  • Diversität
  • Moderne Kommunikations- und Kollaborationsinfrastruktur
  • Echtzeit Kommunikation & Assynchrone Information
  • Grenzenlose virtuelle Zusammenarbeit
  • Echtzeit Feedback
  • Wertschätzung über Likes und Kommentare
  • Sichtbar gelebte Werte (Kulturspiegel)
  • Beteiligung durch Transparenz
  • Hohe Sichtbarkeit von Erfolgen
  • De-Mystifizierung durch „Working Out Loud“
  • Förderung von Vielfalt und Kreativität

1. Worin liegt der Mehrwert?

Die Liste der Möglichkeiten, Vorteile und Verbesserungen ist sehr lang. Ich möchte mich auf eines, dass HR betrifft fokussieren – da kaum einer davon nicht betroffen ist. Die Zeit, in der wir mit allen „Partner“, Kollegen, Kunden und Lieferanten ausschließlich physisch zusammenarbeiten konnten, ist vorbei. Persönliche Treffen haben nach wie vor höchste Relevanz und die besten Ergebnisse – das steht außer Frage!

 

Die Notwendigkeit der virtuellen, zeitversetzten Zusammenarbeit
ist heute nicht nur durch Globalisierung gegeben.

 

Unsere Werkzeuge (eMail, Telefon, persönliche Treffen) sind nicht skalierbar, nachhaltig und geschlossen. Offene Kommunikationsformen wie Blogs, Wikis, Profile mit Statusmeldungen sind beliebig skalierbar, sehr nachhaltig und ermöglichen grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Parallel fördern sie durch „Soziale Funktionen“ wie Like und Kommentar eine sichtbare Wertschätzung – was zu Engagement führt. Durch die Transparenz der Prozesse (wenn Social Media nicht nur zur Ergebnisdokumentation, sondern zur Prozessdokumentation genutzt wird) entsteht „Social Learning“ – Kollegen gewinnen Einblick in andere Funktionen und deren Arbeitsweise – das „wie“ wir arbeiten wird sichtbar.

Social Media fördert das „Augenhöhe“ Prinzip, welches notwendig ist, um (mehr …)

Kreativitätstechnik „Reduktion“

Canon G15

Canon G15

Das „Sehen“ ist essentiell beim Fotografieren. Durch das Fokussieren auf bestimmte Vorgaben, kann man sich schulen, die Welt neu zu entdecken.

Eiserner Fotograf“ nennt sich diese Reduktion auf z.B. Kameraeinstellungen, Objektive, Motive, Farben, Perspektiven, Themen usw. Da es derzeit sehr schnell dunkel wird, sind besondere Themen sehr hilfreich, um auch bei eingeschränktem Aktionsradius und schlechten Lichtverhältnissen, Foto-Kompetenzen zu verbessern.

„Circles & Squares“ war die Aufgabe dieser Fototour mit Kollegen in Hannover. Ich hatte meine kleine Canon G15 dabei.


FFH Circles & Squares
Link zum Flickr Album

Zusammenarbeit Bildung & Unternehmen

Viele der Gedanken und Hintergründe zu meinen Texten (und ich bin hier sicher alles andere als Fachmann) über das Thema „Lernen“ kommen von meiner Frau Ich empfinde es als unglaublich spannend genau diesen Blick über den Tellerrand (Sie aus bildungswissenschaftlicher Perspektive mit viel praktischer Schulerfahrung, ich aus operative Anwendung in einer global agierenden Organisationen) gemeinsam zu „üben“.

Grafik von Anna-Maria Schirmer zum

Grafik von Anna-Maria Schirmer zum „Lernen über dem Tellerrand“

 

Eine der brennendsten Fragen, die uns immer wieder beschäftigt, ist die stetige Behauptung, das Unternehmen immer mehr Naturwissenschaften fordern – gleichzeitig Geisteswissenschaften abgebaut werden. In Unternehmen wird jedoch aus meiner Sicht viel mehr Wert auf Eigenständigkeit, Empathie, Respekt, Unternehmertum, Zusammenarbeit, Teamfähigkeit, Kreativität… gelegt. Und hier liegt das große Missverständnis:

stark vereinfacht:

Schulen liefern = Schablone / Anpassung / Einzelkämpfer

Unternehmen wollen = Kreativität / Eigenständigkeit / Teamplayer

 

Hier der Beitrag zum Thema Lernen aus bildungswissenschaftlicher Sicht:

Anna’s Beitrag zum Thema Lernen

 

 

warum SOCIAL media?

Dilemma für Vorgesetzte

Dilemma für Vorgesetzte
Foto: © Syda Productions – Fotolia.com

oder: die „soziale Kraft“ im Enterprise 2.0

Laut Wikipedia meint „sozial“: gemeinnützig / hilfsbereit – und genau da liegt schon das Problem für unsere „Leistungsgesellschaft“. Unser Bildungssystem trimmt uns auf persönliche Höchstleistung, Zielerreichung, Qualitätssteigerung und Effizienz-Optimierung. Wer aber gemeinnützig oder hilfsbereit ist, wird in einer ersten Folge die Ihm/Ihr gesetzten direkten Ziele weniger schnell erreichen können.

Gemeinnützig hat „Andere“ im Fokus und „das große Ganze“ – viel weniger den eigenen Erfolg, Karriere oder Konkurrenzkampf.

Daraus folgt natürlich, das Menschen, die aufgrund Ihrer (oder der Ihres Teams, Abteilung..) eigenen Leistung beurteilt werden, Social Media ablehnen „MÜSSEN“ – es bedeutet schlicht eine schlechtere Einstufung, weniger Geld oder Karriereverzögerung.

Damit sind Führungskräfte heute im Dilemma!

Wenn ein Unternehmen also Social Media wirklich will, ist es (mehr …)

Deko oder Geschenk-Ideen aus Holz

Holzfigur aus Vierkantstab

Holzfigur aus Vierkantstab

Holz ist ein sehr lebendiger und „inspirierender“ Werkstoff. Wer also eine Idee braucht, um z.B. ein Geschenk zu basteln oder einen Ort dekorieren möchte, findet mit Holz sehr schnell einfache Möglichkeiten. Eine eigene Idee umzusetzen, fördert die Kreativität, macht Spass und bringt viel mehr Freude.

Ich habe hier ein paar Beispiele zusammen gestellt, was man mit ganz einfachen Mitteln, kostenlos (wenn man vom Werkzeug absieht) und mit etwas Zeit recht nette Ideen umsetzen kann. Das Schöne daran ist, dass immer etwas neues entsteht und das Holz durch seine Maserung, Form, Äste etc. zur Hand geht – wenn man keine Idee hat.

Man muss sicher kein Künstler oder Profi sein…

zu den Deko und Geschenkideen aus Holz

Technik – „WIE“ man fotografiert

Fototechnik - Langzeitbelichtungen

Fototechniken

Auf meiner neuen Seite „Foto-Techniken“ möchte ich eine Übersicht der Möglichkeiten aufbauen, die sich damit beschäftig WIE man (besser) fotografieren kann. Ich unterscheide dabei Equipment-gestützte, Ideen-gestützte und Software-gestützte „Kreativitäts-Techniken“.

Es geht dabei auch nicht darum, was man fotografiert oder um die technische Qualität – vielmehr um verschiedene Vorgehensweisen und/oder Anregungen.

Foto-Techniken