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Unser Anspruch an Führungskräfte – im Wandel

Kristian Gründling inspiriert seit einigen Tagen mit wunderbaren Aussagen zum rund um den Wandel, den wir überall erleben. Seine neue, hoffnungsvolle Serie mit dem Titel „UTOPICS- ZUKUNFTSIMPULSE FÜR STILLE NÄCHTE“ ist für mich täglicher Ansporn, gestaltend an dieser möglichen Zukunft mitzuwirken.

Anfang 2020 hat mich Kristian ebenfalls zum Wandel in der Führung befragt und ich hoffe sehr, das meine Erfahrungen und Gedanken helfen können, UTOPICS in eine erstrebenswerte Zukunft zu wandeln:

Direkter Link zu dem LinkedIn Artikel

In wenigen Minuten kann man Themen nur kurz anteasern – daher dieser Blogartikel mit etwas mehr Hintergrund. Auch, weil ich manchmal zu solchen Beiträgen die Rückmeldung bekomme, dass meine Aussagen zu „ausschließlich“ sind, bzw. einseitig klingen. In meinen Augen sind wir gerade am Beginn dieser großen Veränderung und da braucht es deutliche Begriffe um die neuen Möglichkeiten aufzuzeigen. Damit stelle ich nicht alles bisherige in Frage! Wohl bin ich aber überzeugt, dass es nicht nur ein kontinuierliches Update, sondern tatsächlich eine Neuorientierung braucht. Deshalb fokussiere ich mich stark auf das, was sein kann, was ich erlebe und gestalten möchte.

Zur bildlichen Darstellung hier eine leichte Abwandlung des Stacy Diagramms zum Verhältnis von Aufgabe und Ziel – hier im Bezug auf Führungsaufgaben:

Klassische Führung / Management Werkzeuge und Methoden sind meist für komplizierte Aufgaben (und deren Vereinfachung) ausgelegt – um diese für weniger kompetente (wissende) Mitarbeiter erledigbar zu machen > TAYLORISMUS
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Lebendiges Wissen vs Wissensmanagement

Lebendiges Wissen durch transparenz und teilen Foto: jesussanz - Fotolia.com

Lebendiges Wissen durch Transparenz und Teilen

Wissensmanagement hatte über Jahrzehnte zum Ziel Wissen zu sammeln, zu strukturieren, zentral abzulegen – zu managen. Seit ca. 15 Jahren beschäftige ich mich nun mit verschiedenen Konzepten, habe Systeme kommen und gehen sehen und habe heute eher mehr Fragen als Antworten. Nur hat sich der Fokus verschoben – es sind weniger die Fragen welches Tool, welche Software oder welche Struktur unterstützt Wissenssammlung, Wissensaufbau oder Verbreitung – sondern mehr wie können wir das Verhalten der Menschen im Umgang mit Wissen weiter entwickeln. Im Oktober auf der Knowtech geht es im Kern um Wissensmanagement – dazu möchte ich schon jetzt ein paar (noch unfertige) Gedanken teilen – und sehr gerne Eure Ideen dazu hören/lesen…

Siehe auch Podcast von knowledge-on-air.de – Algorithmen vs. Wissenarbeiter mit Simon Dückert und Ulrich Schmidt

Update nach einigen ganz tollen Rückmeldungen:

Wissensmanagement hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt – und hat für die, die sich damit aktiv und zeitgemäß beschäftigen nur noch wenig mit dem hier beschriebenen Bild zu tun. Gerade deshalb finde ich es wichtig darüber auf einer „einfachen“ Ebene zu sprechen – um wieder alle dort abzuholen, wo wir sie vor vielen Jahren „verloren“ haben. In der täglichen Praxis ist dieser Artikel noch absolut relevant (leider) Gerne baue ich am Ende eine Linkliste auf, in der moderne Ansätze von Wissensmanagement dargestellt werden.

 

Können wir es uns heute noch leisten, Wissen in Datenbanken zu verstecken?

In einer komplexen Zeit, in der wir agil und kreativ sein müssen, und immer schneller – vor Allem aber stetig neue Lösungen brauchen (mehr …)