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#NewWork trifft Realität – ein Erfahrungsbericht

Es ist natürlich viel zu spät für meinen Beitrag zur #NewWork Blogparade von Winfried Felser. Nachdem ich mir aber seit Wochen Stichpunkte aufschreibe und nicht dazu gekommen bin, daraus einen sinnvollen Text zu schreiben – nutzte ich die offline Zeit heute im Zug. Vielleicht kann ich noch eine Perspektive beisteuern, die noch nicht ganz so oft beschrieben wurde.

Ich konnte ja schon Einiges lesen und bin begeistert, wie viele sich ernsthafte Gedanken um diesen Trend? machen.

#NewWork einfach mal zu machen ist ein Risiko, denn man muss bestehende Regeln zumindest in Frage stellen, aber wer verändern und gestalten will, kann nicht erwarten, dass alle jubeln.

Ich glaube daran, dass jeder die Welt (zumindest seine eigene) verändern kann – man muss nur anfangen, deshalb dieser Text nicht in der Möglichkeitsform, sondern in der Retrospektive geschrieben.

Copyright: DOC RABE Media

An den Anfang möchte ich ein paar Leitsätze stellen, die ich übernommen oder mir ausgedacht habe: (mehr …)

Echo zu meinem Kommentar in der SZ

So fängt das Jahr gut an 😉 Meine Kommentare zur Arbeit 4.0 Studie von HAYs (Innovative Arbeitswelten) wurden jetzt von der Süddeutschen aufgegriffen. Die von mir, mit einem kritischen Praxis-Erfahrungssicht, kommentierten sieben Thesen werden dort unter folgender Überschrift zusammengefasst:

Wie viel Freiheit, wie viel Sicherheit brauchen Mitarbeiter, um innovativ sein zu können?

Es wird im Text zwar von unterschiedlichen Positionen „Freiheit oder Sicherheit“ geschrieben – persönlich sehe ich hier aber keinen Widerspruch, vielmehr unterschiedliche Perspektiven auf die gleiche Entwicklung.

Die dahinter liegende Frage finde ich um so wichtiger und spannender und würde mich auf eine intensive und breite Diskussion darüber sehr freuen (ich würde allerdings nicht „entweder oder“ sondern „sowohl als auch“ diskutieren wollen) – Wirtschaft, Gewerkschaften, Politik… hier sollten viele mitreden!

Was brauchen, was wollen die Mitarbeiter eher:
Freiräume bei der Arbeit oder die Sicherheit, dass das Ausschöpfen dieser Freiräume nicht gegen sie gewendet wird?

 

 

Freiheit kann auch anstrengend sein – HAYS Studie Arbeitswelten

Für den HEISE Verlag wurde ich gefragt für die aktuelle Studie einen Kommentar zu verfassen:

Berufstätige wünschen sich mehr Freiheit und Demokratie 
(ZAAG, GfWM, Hays) zu innovationsförderlichen Arbeitswelten

Das Thema Zukunft der Arbeit beschäftigt mich beruflich schon eine ganze Weile – auch im Selbstversuch teste ich verschiedene Arbeitsformen und deren Auswirkungen. Seit mehr als einem Jahr bin ich dazu jetzt im 100% (mehr …)

Digital Leadership und Social Collaboration – HR Interview

Dr Sebastian Hollmann ( hrstrategie.blog ) interviewte mich zum Thema Führung im digitalen Zeitalter.

wehrgerwinnt

Am Telefon gingen wir einige Fragen über die Veränderungen für Führungskräfte durch. Die Zukunft der Arbeit ist das Überthema in seinem Blog, in dem er diese Herausforderungen aus verschiedenen Richtungen beleuchtet.

Hier könnt Ihr Teil 1 des Interviews nachlesen:

 

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Ich kann nur empfehlen diesem Blog zu folgen – auch ein Blick in seine Blogroll lohnt sich: https://hrstrategie.blog/hr-blogroll

 

Arbeit 40 – Ein Kommentar zur Studie

studie-freiheit-sicherheitSilvia Hänig bat mich die aktuelle, hier vorliegende Studie bei HAUFE zu kommentieren:

„Berufstätige wünschen sich mehr Freiheit und Demokratie“

Studie von ZAAG, GfWM und Hays zu innovationsförderlichen Arbeitswelten

Wer meinen Text ließt wird sich eventuell über die seltsame Schreibweise wundern, den hakeligen Satzbau, die an einigen Stellen fehlende Vertiefung oder Begründung, über einige thematische Sprünge… Das ist ganz bewußt so geschrieben und reflektiert für mich den aktuellen Status. In der Serie gibt es auch noch andere sehr lesenswerte Kommentare zur Studie

Hier klicken für meinen Kommentar bei HAUFE Personal zur Studie und den 7 Thesen

NextAct – wenn sich Theorie mit Praxis vernetzt

Seit Freitag brüte ich darüber, wie ich in Worte fassen kann, was in Köln auf NextAct Einladung von Dr. Wilfried Felser zu erleben war.

20160219_nextact_head_2Das NextAct-Event am 19.02.2016 in Köln
mit führenden Vordenkern und Top-Experten (Strategie, Marketing, HR, IT, …)

Die bisher für mich höchste Dichte an Experten, Vordenkern und namhaften Wegbereitern der Arbeitszukunft. Sehr schnell wird klar, dass hier hinter vielen Worten ganze Lebenswege stehen, Jahrzehnte an Erfahrungen, Auseinandersetzungen mit Management, Politik mit Zukunft und Vergangenheit – aber irgendwie alle mit dem Ziel die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu gestalten.

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Warum es für mich etwas wie eine höhere Weihe war, dabei sein zu können… seit Jahren verfolge ich Themen rund um Transparenz, Haltung, Respekt, Augenhöhe, neue Führungsformen, Arbeiten in virtuellen und globalen Teams, den Reichtum der Diversität erlebbar machen, Werte und Kulturentwicklung… setzte diese um, probiere es aus oder lebe es in meinem Umfeld und Verantwortungsbereich (aktuell Manager Digitale Transformation und Change) vor – oft gegen Widerstand, großes Unverständnis und dem üblichen milden Lächeln, das man Kindern schenkt, wenn Sie sich Ihre naive Welt erträumen.

Geändert hat sich das erst, (mehr …)

Management – Führung – Homeoffice (Ursache – Wirkung)

Über viele Jahre oder besser Generationen hat sich Management nach P. Drucker als sehr erfolgreiche Führungsmethode bewiesen. Kritisch anmerken muss man jedoch, das die mit der Rolle einhergehende Macht und Verantwortung – wie von Drucker warnend beschrieben – oft nicht nach Lehrbuch eingesetzt wird… wir sind alle Menschen.

Jetzt werden immer mehr Stimmen laut: / und zunehmend finden sich Firmen, die das erfolgreich praktizieren / „Weg mit den Chefs“, „Schafft Hierarchie ab“…

In diesem Zusammenhang möchte ich auch einen Blick auf die aktuelle Homeoffice Diskussion werfen. (ich selbst arbeite seit mehr als 10 Jahren im Homeoffice, paperless und führe diverse globale virtuelle Teams)

Dieser Eintrag von einer spannenden Führungskräfte-Entwicklungsinitiative ( newandable.com ) (mehr …)

Mein Vortrag bei IntelligenceDays HR der Quadriga

IntelligenceDays HR

IntelligenceDays HR

Unter dem Hashtag #hrid2016 geht es auch auf Twitter morgen – bei dem von der Quadriaga Hochschule Berlin organisiertem Intelligence Day HR – sicher wieder sehr spannend um die Gestaltung neuer Arbeitswelten, getriggert durch die Digitale Transformation. Selbst bin ich schon sehr gespannt, welche Fragen es zu meinem Vortrag geben wird. Für die Continental AG kann ich in meinem Vortrag mit unseren spannenden Themen wie Working Out Loud (um das persönliche Verhalten in der Digitalen Welt zu lernen), CoachNet (um den Mehrwert von Vernetzung und globaler Bildung zu zeigen) Werbung für einen funktionierenden Wandel machen. Die Patentrezepte gibt es sicher noch nirgends, doch wer mit NeuGier und Passion in Bildung (natürlich hier im Besonderen im Erwachsenenalter) investiert, macht sicher nichts falsch.

Die Präsentation ist ja bereits online, wer sich also „vorbereiten“ möchte, kann das gerne tun. Im hinteren Teil habe ich einige „Bonus-Folien“ eingefügt, die ich vor Ort nicht zeigen werde (eventuell, falls im Fragenteil hilfreich). Die sind zur Veranschaulichung dessen, was im vorderen Teil nur auf der Tonspur passiert.

Vortrag bei der Quadriga

 

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Podcast Interview bei Neuwaerts.fm

Ingo Stoll hat mich zu einem sehr angenehmen Podcast Interview über unseren Weg der Digitalen Transformation in der Continental AG nach Hannover eingeladen.

In dem einstündigen Gespräch ging über das GUIDE-Konzept, Social Networking, Change 2.0, Kulturentwicklung, Working Out Loud, CoachNet, Virtuelle Teams, Arbeitsplatz der Zukunft, Globalisierung… ein bunter Fächer der Abhängigkeiten, Einflüsse und Möglichkeiten.

Neuwaerts Podcast Interview

Neuwaerts Podcast Interview

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Ein weiterer Einblick in meine Arbeit nach (mehr …)

Weckruf HR – Arbeit 4.0

Auf PersoBlogger.de findet gerade der 5. Blind HR Battle mit Dr. Winfried Felser gegen Simon Mamerow statt.

PERSOBLOGGER.de

PERSOBLOGGER.de

 

Es geht um das Thema „Arbeit 4.0“. Da ich direkt angesprochen wurde und in beiden Argumentationen gute Aspekte fand, viel es mir nicht leicht einen der beiden zu voten – in diesem Fall ist ein Kommentar sicher sinnvoller:

  • Beide haben vermutlich recht / ist es nicht sowohl als auch?
  • HR ist Taktgeber (leider derzeit noch öfter als Bremser)
  • HR hat nicht den besten Ruf/ jetzt wäre die Zeit diesen durch Wertschätzung und Perspektivenübernahme auf allen Hierarchieebenen zu verbessern

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