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LIKEs sind mehr als Wertschätzung

Auf diversen Kanälen habe ich gefragt, was ein Like oder Kommentar im ESN (Enterprise Social Network) – also unternehmensinternen sozialen Netzwerken – bedeutet. Hintergrund waren die Fragen von Führungskräften, die zwar immer mehr diese Tools nutzen, aber gerade diesem „Feature“ keinen tieferen Sinn entnehmen konnten.

Perspektiven auf Likes

Spannend fand ich, dass fast alle Kommentare dazu „nur“ den natürlich extrem wichtigen Grund „Wertschätzung“ anführten. Vielleicht empfiehlt es sich zur Einführung das Thema „Feedback“ zu lesen: Feedback = Engagement

Meine Erfahrung und Nutzung von ESN mit diversen, globalen Netzwerken in Projekten, Initiativen oder auch in der täglichen Arbeit, geht weit über reine Wertschätzung hinaus.

Ich möchte den Bericht deutlich von viel-gelikten Katzenvideos, Politikerbashings oder Witzen abgrenzen – wir sprechen hier vom „reifen Umgang“ im Organisationskontext (so wie ich es inzwischen vielfach erlebe, gestalte und nutze)

Hier also mein erster Versuch, die verschiedenen Perspektiven und Wirkungen zu benennen:

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Echo zu meinem Kommentar in der SZ

So fängt das Jahr gut an 😉 Meine Kommentare zur Arbeit 4.0 Studie von HAYs (Innovative Arbeitswelten) wurden jetzt von der Süddeutschen aufgegriffen. Die von mir, mit einem kritischen Praxis-Erfahrungssicht, kommentierten sieben Thesen werden dort unter folgender Überschrift zusammengefasst:

Wie viel Freiheit, wie viel Sicherheit brauchen Mitarbeiter, um innovativ sein zu können?

Es wird im Text zwar von unterschiedlichen Positionen „Freiheit oder Sicherheit“ geschrieben – persönlich sehe ich hier aber keinen Widerspruch, vielmehr unterschiedliche Perspektiven auf die gleiche Entwicklung.

Die dahinter liegende Frage finde ich um so wichtiger und spannender und würde mich auf eine intensive und breite Diskussion darüber sehr freuen (ich würde allerdings nicht „entweder oder“ sondern „sowohl als auch“ diskutieren wollen) – Wirtschaft, Gewerkschaften, Politik… hier sollten viele mitreden!

Was brauchen, was wollen die Mitarbeiter eher:
Freiräume bei der Arbeit oder die Sicherheit, dass das Ausschöpfen dieser Freiräume nicht gegen sie gewendet wird?

 

 

Freiheit kann auch anstrengend sein – HAYS Studie Arbeitswelten

Für den HEISE Verlag wurde ich gefragt für die aktuelle Studie einen Kommentar zu verfassen:

Berufstätige wünschen sich mehr Freiheit und Demokratie 
(ZAAG, GfWM, Hays) zu innovationsförderlichen Arbeitswelten

Das Thema Zukunft der Arbeit beschäftigt mich beruflich schon eine ganze Weile – auch im Selbstversuch teste ich verschiedene Arbeitsformen und deren Auswirkungen. Seit mehr als einem Jahr bin ich dazu jetzt im 100% (mehr …)

Arbeit 40 – Ein Kommentar zur Studie

studie-freiheit-sicherheitSilvia Hänig bat mich die aktuelle, hier vorliegende Studie bei HAUFE zu kommentieren:

„Berufstätige wünschen sich mehr Freiheit und Demokratie“

Studie von ZAAG, GfWM und Hays zu innovationsförderlichen Arbeitswelten

Wer meinen Text ließt wird sich eventuell über die seltsame Schreibweise wundern, den hakeligen Satzbau, die an einigen Stellen fehlende Vertiefung oder Begründung, über einige thematische Sprünge… Das ist ganz bewußt so geschrieben und reflektiert für mich den aktuellen Status. In der Serie gibt es auch noch andere sehr lesenswerte Kommentare zur Studie

Hier klicken für meinen Kommentar bei HAUFE Personal zur Studie und den 7 Thesen

Feedback zum Nachdenken über digitalen WirkIndex

Denk mal mitManchmal schreibe ich einfach meine Gedanken auf und poste sie hier als Beitrag in meinem Blog. Manchmal auch in der Hoffnung, dass „jemand“ darauf reagiert und sich traut zu wiedersprechen. Genau das hat Bernd Jensen auf – wie ich finde – sehr wertvolle Art und Weise getan. Es geht um meinen Beitrag zum Thema Digitaler WirkIndex. Es wäre sicher sinnvoll, den Kommentar von H. Jensen vorab zu lesen – hier sind meine Gedanken dazu:

20160917_klout

 

Herzlichen Dank Bernd Jensen für Ihr wertvolles Feedback und dass Sie Ihre Bedenken so konstruktiv teilen! Lassen Sie mich zum einen etwas „nach-justieren“ (manche Ihrer Schlüsse waren von mir so nicht gewollt – danke fürs Klarstellen)

ich möchte NICHT ALLES über jemanden wissen bei der Einstellung

ganz im Gegenteil… Mir würde ein WirkIndex der gerne vertrauensvoll Anonym ist, ausreichen… alternative könnte eine „Netzwerk-Einschätzung“ hilfreich sein (Wie beurteilen andere meine Wirkung) Mit Wirkung ist gemeint, wie erfolgreich ist jemand in der Lage, Follower zu begeistern, Themen zu vertreten, Respekt zu leben, Wertschätzung zu zeigen – für mich sehr wichtige Führungsqualitäten.

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Management – Führung – Homeoffice (Ursache – Wirkung)

Über viele Jahre oder besser Generationen hat sich Management nach P. Drucker als sehr erfolgreiche Führungsmethode bewiesen. Kritisch anmerken muss man jedoch, das die mit der Rolle einhergehende Macht und Verantwortung – wie von Drucker warnend beschrieben – oft nicht nach Lehrbuch eingesetzt wird… wir sind alle Menschen.

Jetzt werden immer mehr Stimmen laut: / und zunehmend finden sich Firmen, die das erfolgreich praktizieren / „Weg mit den Chefs“, „Schafft Hierarchie ab“…

In diesem Zusammenhang möchte ich auch einen Blick auf die aktuelle Homeoffice Diskussion werfen. (ich selbst arbeite seit mehr als 10 Jahren im Homeoffice, paperless und führe diverse globale virtuelle Teams)

Dieser Eintrag von einer spannenden Führungskräfte-Entwicklungsinitiative ( newandable.com ) (mehr …)

Interview in Jetzt.Süddeutsche.de

News & Infos von Harald SchirmerHier mein Kommentar zu diesem „tollen“ interview mit Agnes Krumwiede:

„Ich kenne die ‚Miss Bundestag‘ nicht“ – Text: andreas-glas

irgendwie schon traurig, das in unserer spannenden Zeit auch „sueddeutsche“ Redakteuren nur noch belangloses Entertainment einfällt. Es gibt so viele wirklich wichtige Themen, zu denen Frau Krumwiede deutliche und lösungsorientierte Antworten hätte – Gen-Technik, Kultur, Schulsystem, alternative Energien – DAS WÄRE interessant! (mehr …)