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Corporate Learning 2.0 MOOC erfolgreich beendet

cl20_logoMit über 1.650 Teilnehmern dürfte es eine der größeren deutschen Bildungsveranstaltungen gewesen sein – diese moderne, offene Lernveranstaltung über mehrere Monate wurde von diversen Firmen aus verschiedenen Bereichen unterstützt. Hier hat Jochen Robes (der auch den lesenswerten „Weiterbildungsblog“ betreibt) ein Resümee gezogen:

Da ich in diesem Beitrag auch mit einem Blogbeitrag erwähnt wurde, möchte ich zumindest in wenige Worten meine Wertschätzung ausdrücken (dort auch als Kommentar) (mehr …)

Communities als Party verstehen

DMI MobildiscoIm Corporate Learning 2.0 MOOC geht es diese Woche um Communities in Organisationen und wie diese erfolgreich sein können. Hier mein Beitrag zu „Good Practices“:

Wir haben bei Continental diverse Community „best practices“ mit Teilnehmer Zahlen von 3 bis >3000, lokal bis global, innerhalb einer Funktion und übergreifend. (gesamt über 10.000 Communities)

Ich möchte anhand eines Bildes beschreiben, wann bei uns Communities funktionieren:

Wenn wir uns Communities wie eine „Party“ vorstellen, mit dem/den Community Leadern als „Gastgeber“ kann sich jeder sehr schnell vorstellen, wann die Party ein Erfolg wird, was notwendig ist, damit sich die Gäste wohl fühlen und wann sie sich mehr oder weniger einbringen:

  • Waren Sie an der Party-Planung beteiligt?
  • Wie wurden Sie – und von wem – eingeladen?
  • Wo findet die Party statt und wie oft?

(mehr …)

CL20 Überblick behalten

The Brain - CL20 Overview

The Brain – CL20 Overview

Es geht mit viel Geschwindigkeit weiter im Corporate Learning 2.0 MOOC. Da fällt es immer mehr Beteiligen (1253) schwer, Schritt zu halten, die vielen Beiträge zu lesen und auf Stand zu bleiben. Es ist zum Einen die Vielzahl an Beiträgen, aber auch Anzahl von beteiligten Plattformen und eben die gewünschte Freiheit, das jeder lernen kann, wie er/sie möchte. Das führt zu einer großen Diversität, in der Chancen aber auch Risiken liegen, und damit genau die Herausforderung beschreibt, die wir im „Social Learning“ haben – kurz zusammengefasst:

Viele Zielgruppen = viele Wünsche = viele Angebote
Ideal ein Einstieg, zeitliche oder thematische Ankerpunkte
von dort aus … Diversität und Freiheit

(Tools im Hintergrund und als Mittel zum Zweck)

Bereits in der ersten Woche habe ich mit einer Mindmap begonnen – nachdem ich diverse Anbieter auf „Web-tauglichkeit“ und Möglichkeiten der virtuellen Zusammenarbeit getestet habe (aber leider fehlt es hier noch – besonders an den Social Features). Nicht nur deshalb wurde ein erster Ansatz auch schnell wieder eingestellt. Hauptgrund war, das schnell klar wurde, dass bei der Menge an Themen, Quellen und Beteiligten, eine normale Mindmap schnell an die Übersichtlichkeitsgrenzen stoßen würde (zumindest in meinen Augen). (mehr …)

Neue Lernmethoden – wer will das?

Denk mal mitIn den vergangenen Tagen ist im Corporate Learning 2.0 MOOC richtig aktiv diskutiert worden – In den verschiedenen Foren werden sämtliche bekannten Lernmethoden und „Buzzwords“ hin und herbewegt – das ist sicher sehr gut so – darum geht es. Genau so wie ich jedoch in der letzten elearning Konferenz in Hamburg, in der ein starker Fokus auf „Tools“, Plattformen und Services für Lernangebote lag, möchte ich hier auch wieder eine für mich entscheidende Frage stellen:

Welchen Grund haben Mitarbeiter,
überhaupt Lernangebote anzunehmen?

Die Tendenz von gesteuerten, vorgegebenen und meist „One2Many“ Lehrmethoden geht sichtbar zum selbstgesteuerten Lernen mit „Lernbegleitern“ – so zumindest interpretiere ich die vielen Kommentare. Das bedeutet aber, dass die Motivation zur Weiterbildung nun nicht mehr (mehr …)

Zusammenarbeit Bildung & Unternehmen

Viele der Gedanken und Hintergründe zu meinen Texten (und ich bin hier sicher alles andere als Fachmann) über das Thema „Lernen“ kommen von meiner Frau Ich empfinde es als unglaublich spannend genau diesen Blick über den Tellerrand (Sie aus bildungswissenschaftlicher Perspektive mit viel praktischer Schulerfahrung, ich aus operative Anwendung in einer global agierenden Organisationen) gemeinsam zu „üben“.

Grafik von Anna-Maria Schirmer zum

Grafik von Anna-Maria Schirmer zum „Lernen über dem Tellerrand“

 

Eine der brennendsten Fragen, die uns immer wieder beschäftigt, ist die stetige Behauptung, das Unternehmen immer mehr Naturwissenschaften fordern – gleichzeitig Geisteswissenschaften abgebaut werden. In Unternehmen wird jedoch aus meiner Sicht viel mehr Wert auf Eigenständigkeit, Empathie, Respekt, Unternehmertum, Zusammenarbeit, Teamfähigkeit, Kreativität… gelegt. Und hier liegt das große Missverständnis:

stark vereinfacht:

Schulen liefern = Schablone / Anpassung / Einzelkämpfer

Unternehmen wollen = Kreativität / Eigenständigkeit / Teamplayer

 

Hier der Beitrag zum Thema Lernen aus bildungswissenschaftlicher Sicht:

Anna’s Beitrag zum Thema Lernen