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Fürs Leben lernen? Gemeinsamer Artikel

Gemeinsam mit meiner Frau Anna-Maria Schirmer (Bildungswissenschaftlerin, Seminarlehrerin, Autorin…) entstand ein Artikel für das Fachmagazin „Kunst + Unterricht“: Fürs Leben lernen? Digitale Transformation und Schule.

Fürs Leben lernen - Artikel in Kunst + Unterricht

Wir finden es beide sehr wichtig, die aktuellen Veränderungen längerfristig und vor Allem ganzheitlich zu betrachten. Es ist so spannend, sich aus unterschiedlichen Professionen gemeinsamen Themen zu widmen – vielleicht können wir mit dem Text auch inspirieren, die eigene Filterblase zu verlassen und sich auch mit anderen intensiver auszutauschen. Digitalität geht uns alle an – daher wäre auch ein gemeinsames Verständnis wichtig um gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.

Im Artikel geht es um den aktuellen Hype, Unterricht (oder Meetings) einfach per Videokonferenz „scheinbar“ zu digitalisieren, was in unseren Augen nicht nur ein schlechter Kompromiss, sondern auch gefährlich ist.

VUCA und Schule

Frontalunterricht mit minimaler Beteiligung ist seit Langem kritisch zu sehen – durch die fehlende DigitalKompetenz erlebt gerade der jedoch wieder Konjunktur – genau wie die PowerPoint-Vorträge in virtuellen Konferenzen, die mit dem Satz enden: „Noch Fragen? …. ich werte die Stille als Zustimmung“

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Wo der Pfeffer wächst

plakat_wo_der_pfeffer_waechstIn zwei Vorstellungen zeigten Schüler des Schyren Gymnasium Pfaffenhofen am Freitag und Samstag Ihr Stück „Wo der Pfeffer wächst“. Unter Leitung von Anna-Maria Schirmer entstand das gemeinsame Stück, das mit „unglaublicher Inbrunst“ (dieser Begriff war von einigen Zuschauern zu hören) auf die Bühne gebracht wurde. Stefan Daubner hatte zum Stück mit seinen Musikern live begleitet. Es entstanden bedrückende Stimmungen, Spannung, Tragik und das Leben auf einem Schiff und dessen abenteuerliche Reise konnte in eineinhalb Stunden bis hin zur lähmenden Eintönigkeit während der Flaute ohne Proviant und Hoffnung „hautnah“ erlebt werden.

Vorangegangen war ein 10 monatiger, gemeinsamer Weg, in dem alle Details ausgearbeitet und eingeprobt wurden – das Ziel der 2 Aufführungen war für Eltern und Publikum das Eine, die Persönlichkeitsbildung, den künstlerischen Prozess zu erleben, Gruppendynamiken, Disziplin und den Mut in diesem Alter auf einer Bühne zu „schreien“ oder sich auszudrücken, in Rollen zu schlüpfen, die nicht cool oder lustig sind – sicher ein noch beachtlicherer Erfolg (und eigentlich dass, was wir uns von echter Bildung erwarten würden)

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Werbefoto vom 3-tägigen Probewochenende im Haus im Moos

Mich begeisterte wieder einmal die Art und Weise, wie die Schüler in Ihre Rollen eintauchten, selbst, wenn Sie (was in dem Stück sehr häufig vorkam) nicht im Rampenlicht standen. Das reduzierte Bühnenbild wurde mit Lichteffekten, Schattenspielen, und vielen Ideen zum Leben erweckt.

Hier einige Fotos der beiden Vorstellungen:

Wo der Pfeffer wächst