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Lebendiges Wissen vs Wissensmanagement

Lebendiges Wissen durch transparenz und teilen Foto: jesussanz - Fotolia.com

Lebendiges Wissen durch Transparenz und Teilen

Wissensmanagement hatte über Jahrzehnte zum Ziel Wissen zu sammeln, zu strukturieren, zentral abzulegen – zu managen. Seit ca. 15 Jahren beschäftige ich mich nun mit verschiedenen Konzepten, habe Systeme kommen und gehen sehen und habe heute eher mehr Fragen als Antworten. Nur hat sich der Fokus verschoben – es sind weniger die Fragen welches Tool, welche Software oder welche Struktur unterstützt Wissenssammlung, Wissensaufbau oder Verbreitung – sondern mehr wie können wir das Verhalten der Menschen im Umgang mit Wissen weiter entwickeln. Im Oktober auf der Knowtech geht es im Kern um Wissensmanagement – dazu möchte ich schon jetzt ein paar (noch unfertige) Gedanken teilen – und sehr gerne Eure Ideen dazu hören/lesen…

Siehe auch Podcast von knowledge-on-air.de – Algorithmen vs. Wissenarbeiter mit Simon Dückert und Ulrich Schmidt

Update nach einigen ganz tollen Rückmeldungen:

Wissensmanagement hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt – und hat für die, die sich damit aktiv und zeitgemäß beschäftigen nur noch wenig mit dem hier beschriebenen Bild zu tun. Gerade deshalb finde ich es wichtig darüber auf einer „einfachen“ Ebene zu sprechen – um wieder alle dort abzuholen, wo wir sie vor vielen Jahren „verloren“ haben. In der täglichen Praxis ist dieser Artikel noch absolut relevant (leider) Gerne baue ich am Ende eine Linkliste auf, in der moderne Ansätze von Wissensmanagement dargestellt werden.

 

Können wir es uns heute noch leisten, Wissen in Datenbanken zu verstecken?

In einer komplexen Zeit, in der wir agil und kreativ sein müssen, und immer schneller – vor Allem aber stetig neue Lösungen brauchen (mehr …)

Geheimhaltung versus Transparenz

Denk mal mitWie viel „Wissen“ darf man „freigeben“ (in interne oder sogar externe Soziale Netzwerke stellen)?

Ein heikles Thema – zumindest in den Köpfen vieler „Entscheider“ in Firmen – besonders wenn es um Social Media geht. Wie einfach ist doch die Antwort „meine Themen sind alle geheim“ oder zumindest nicht für „Alle“ gedacht (auch wenn Alle auf die Mitarbeiter eines Konzerns beschränkt ist).

 

Experten

Es ist noch keine 10 Jahre her, da wurden INTERNE digitale Telefonbücher, Experten-Datenbanken oder „yellow-pages“ bei vielen Firmen als „zu gefährlich“ abgelehnt. Einerseits wurde der Vorteil, die eigenen Experten zu kennen – andererseits aber die Gefahr, das Headhunter diese „Liste“ nutzen würden (so sie in ihre Hände käme) um die besten Mitarbeiter abzuwerben – diskutiert.

Aus heutiger Sicht können wir darüber (mehr …)