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Dilemma-Kreis der Transformation

„Ich habe keine Zeit“ dürfte mit das größte Problem unserer Wirtschaft/Gesellschaft sein. Organisationen sind überbeschäftigt mit dem Tagesgeschäft und all den Veränderungen. Wie sollen wir da noch zusätzlich all die neuen Werkzeuge, Formate und Methoden lernen. Unzählige neue Möglichkeiten – aber

wir sind im Strudel des „Information Overflows“
und in stetig geschürter Angst gefangen.

Transformation bedeutet Lernen, neue (digitale) Märkte, neue Herausforderungen (Klima, Ressourcen, Demografie…) sind nicht mit den Werkzeugen, Organisationsformen und Methoden der analogen, lokal-zentrierten Welt lösbar.

Wir brauchen dringend Zeit zum Lernen, Nachdenken, Diskutieren, Meinung bilden, Ausprobieren und vor Allem zum ÜBEN um im „Neuen“ wieder professionell, sicher und effizient zu werden.

In diesem post einige konkrete Tipps für mehr Zeit:

Dilemma-Kreis Transformation
Keine Zeit zum Lernen

Nur woher kommt diese Zeit?

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Keynote Jahrestagung Öffentlichkeitsarbeit

Die mehrtätige Konferenz der Evangelischen Kirche stand unter dem Titel: „Gruß aus der digitalen Küche. Neue Rezepte für die kirchliche Öffentlichkeitsarbeit“. Im Augustinerkloster zu Erfurt trafen sich dazu die Verantwortlichen für Kommunikation des netzwerk-oe.de

Man könnte meinen – ganz schön „fachfremd“. Kaum eine Institution beschäftigt sich nicht mit den Auswirkungen der Digitalisierung. Für mich ist es immer wieder sehr spannend und bereichernd eine andere Perspektive auf das Thema zu werfen. Ob Polizei, Bundeswehr, Mittelstand, Sozialverbände oder wie hier kirchliche Träger – die Fragen, die Angst, selbst die Voraussetzungen sind sehr ähnlich.

In diesem Artikel fasse ich meine Keynote zusammen: (mehr …)

warum SOCIAL media?

Dilemma für Vorgesetzte

Dilemma für Vorgesetzte
Foto: © Syda Productions – Fotolia.com

oder: die „soziale Kraft“ im Enterprise 2.0

Laut Wikipedia meint „sozial“: gemeinnützig / hilfsbereit – und genau da liegt schon das Problem für unsere „Leistungsgesellschaft“. Unser Bildungssystem trimmt uns auf persönliche Höchstleistung, Zielerreichung, Qualitätssteigerung und Effizienz-Optimierung. Wer aber gemeinnützig oder hilfsbereit ist, wird in einer ersten Folge die Ihm/Ihr gesetzten direkten Ziele weniger schnell erreichen können.

Gemeinnützig hat „Andere“ im Fokus und „das große Ganze“ – viel weniger den eigenen Erfolg, Karriere oder Konkurrenzkampf.

Daraus folgt natürlich, das Menschen, die aufgrund Ihrer (oder der Ihres Teams, Abteilung..) eigenen Leistung beurteilt werden, Social Media ablehnen „MÜSSEN“ – es bedeutet schlicht eine schlechtere Einstufung, weniger Geld oder Karriereverzögerung.

Damit sind Führungskräfte heute im Dilemma!

Wenn ein Unternehmen also Social Media wirklich will, ist es (mehr …)