Einer der wichtigen Treffpunkte für Personaler und eigentlich auch andere, die sich über den Status und die Zukunft der Arbeit informieren wollen. Zwei volle Tage Programm auf diversen Bühnen und die obligatorische Messe. Ein paar persönliche Eindrücke und Empfehlungen fasse ich Euch hier zusammen. https://www.zukunft-personal.com/de/zp-sued/
Gut ausgeschildert und verkehrstechnisch ziemlich perfekt angebunden ist die Messehalle nicht schwer zu finden.

Team Human x AI zeigt deutlich den Zeitgeist – alle beschäftigen sich mit künstlicher Intelligenz und wie die unser Arbeitsleben verändert. In meinen Augen beschäftigen wir uns noch zu wenig mit naheliegenden Fragen wie z.B. der Besteuerung oder Sozialabgaben für Roboter und KI. Da es scheinbar großen Konsenz gibt, das dort viele Jobs hinwandern, bestehende wegfallen oder deutlich höher-qualifiziert werden müssen, könnte man die Frage stellen, wie wir all die Menschen finanzieren, die damit nicht mehr umgehen können.

Gleich in der ersten Reihe der Halle hat der HR Roundtable Club einen der wohl am aktivsten bespielten Bühnen mit recht durchgängig vollen Plätzen. Thomas Buck läd seit 2004 deutschlandweit Personaler zum Austausch und gemeinsamen Lernen ein. Bei Kaffee, Gebäck oder leckerer Gulaschsuppe kommt man schnell in wertvolle Fachgespräche oder lernt von Experten wie hier Sven Semet von assima über Transformation aus der Praxis.

Sven ist für mich eines der großen Vorbilder was physische Vernetzung, inhaltliche Kompetenz und einen beeindruckenden moralischen Kompass angeht. Sozial sehr engagiert, immer hilfsbereit, kennt unglaublich viele Leute und nutzt seine Fähigkeiten, die Welt jeden Tag ein bisschen besser zu machen.
In seinem Vortrag nennt er ein wertvolles Beispiel, wie man mit KI echte Verbesserung umsetzen kann: Eine Organisation hat ihre KonzernBetriebsVereinbarungen ins lokale LLM geladen. Dadurch wurde klar, wie viele Konflikte allein in den Vereinbarungen selbst liegen – eine Aufgabe, die Menschen kaum schaffen können, da man jede Vorschrift/Vorgabe gegen jede andere kontrollieren müsste. Wenn sich diese Aussagen widersprechen – wie sollen sie Führungskräfte und Mitarbeitende dann Konfliktfrei umsetzen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt, den ich absolut unterstütze: Versuche in Transformationen Gerüchte zu vermeiden – Das geht am Besten mit Transparenz (Sharing) – nicht wie üblich durch „verheimlichen“. Es geht also darum z.B. die nächste Schritte deutlich kommunizieren, wenn das Gesamtziel noch zu wage ist.

Neu kennenlernen durfte ich den sympatischen Matthias Schirrmacher von Merck. Er gestaltet dort auch als Coach und Transformationsmanager mit viele gute Ansätzen. Als Segler liegt sein Vergleich mit Transformation natürlich nahe und verbildlicht damit, wie wichtig gute Kommunikation nicht nur bei Windstille (wenn alles läuft) sondern gerade wenn es stürmisch wird, ist.
Für mich eines der „Worte des Tages“:
Beharrungskompetenz
Matthias empfiehlt statt dem respektlosen Begriff „Blockerier“ lieber „Beharrungskompetente Menschen“ zu verwenden. Ich bin auch überzeugt: Worte generieren Wirklichkeit. Das Denkangebot durch den positiven Begriff könnte etwas in die eigene Haltung ändern – mit wem verhandle ich hier eigentlich oder wer ist mein Gegner? In meiner Erfahrung sind Menschen im Widerstand auch besonders hilfreich um die eigenen Argumente zu schärfen, andere (vielleicht fremde) Perspektiven zu erfahren. Zudem sind „laute Gegner“, wenn wir es schaffen, sie zu gewinnen – meist immer noch „laut“ und können als Multiplikator*innen besonders wirksam sein … sie haben dann eine überzeugende, persönliche Story.
Auch bewirbt er den Circle of Influence – jeder kann etwas tun auch im Kleinen, wenn Verantwortliche mal wieder in der eigenen Bubble zu viel Ehrfurcht vor den Großen Aufgaben bekommen.

Diplom-Psychologe Markus Väth – spricht nebenan auf der HAUFE Bühne über Wirksamkeit, nicht nur „Aktivismus mit bekannten HR Methoden“. Reporting ist eine zentrale Aufgabe von HR – doch ist es das beste Mittel wirklich Wirkung zu erreichen bzw. nachzuweisen? Markus hat über die Jahre eine wachsende Community rund um sein lesenswertes Buch „Radikal Arbeiten“ aufgebaut. Auch wenn ich ein wenig vorsichtig mit dem Begriff „radikal“ bin, unterstütze ich seine Kernaussagen, die Wichtigkeit seiner Arbeit und auch sein co-Kreatives Vorgehen sehr gerne.

Markus fordert ernsthaft zu prüfen, was uns von den Bühnen oder Berater*innen zugerufen wird. Sind es fundierte, nachweißbare, wissenschaftsbasierten Entscheidungen? Macht mich natürlich nachdenklich, ob ich meine Arbeit, die Methoden und Erfolge irgendwie professionell validieren könnte 😉
Absoilut stimme ich zu, zu reflektieren, was wirklich wirkt – nicht nur was leicht zu messen ist. So ruft er auf zum Pragmatismus – mach was wirkt!
Sein Buch sollten man als Entscheider*in oder Personaler unbedingt lesen – in seiner Online Community bietet er darüber hinaus wertvollen Austausch und kontinuierliche Updates und Praxis-Erfahrungen. Das Buch ist natürlich bei HAUFE erschienen und ist ein wenig die logische Folge von ernst-gemeinter New Work. Sein Buch findet Ihr aus Papier oder Digital im Shop: https://shop.haufe.de/prod/radikal-arbeiten

Weiter ging es für mich mit Prof. Dr. Anabel Ternès von Hattburg, mit der ich im anschließenden Gespräch noch das Thema „Vereinbarkeit Familie & Beruf“ vertiefen konnte. Was mich total angesprochen hat, war ihre Begeisterung, mit der sie über neue Führung – speziell mit KI referierte.
„Macht verstärkt Kontrollverhalten, nicht Vertrauen“

Je höher die Hierarchie, desto geringer die emotionale Genauigkeit in Entscheidungen. Zudem führt sie aus, das Angst immer noch der größte unsichtbar Führungsstil in Organisationen ist – was man auch in der Welt- und Landespolitik gerade wieder sehr negativ erleben kann.

- Emotionale Klarheit vor operativer Geschwindigkeit
- Psychologische Sicherheit als KPI
- KI als Verstärker menschlicher Intelligenz, nicht Ersatz
- Führung als Resonanzraum, nicht Kontrollinstanz
- Gesundheit als wirtschaftlicher Erfolgsfaktor, nicht HR-Thema
Die Wichtigkeit den Pauseknopf zu drücken… und sich selbst zu führen war auch ein zentraler Punkt ihrer Keynote. Persönlich (und das hatten wir auch kurz besprochen) glaube ich, das unsere aktuelles Gesellschaftssystem an einem Punkt angekommen ist, der so nicht mehr funktioniert: Wenn beide Eltern Karriere machen wollen, Kinder im Baby-Alter schon in die Krippe kommen und kaum Zeit für soziales, politisches Engagement bleibt und sich beide für jeden Termin rechtfertigen müssen… sollten wir uns ganzheitlichere Gedanken machen.
Corporate Influencer
Die Authentizität, der Stolz und die Leidenschaft, mit der Mitarbeitende über ihr Unternehmen sprechen oder in sozialen Netzwerken – skalierbar – sichtbar werden, ist eigentlich unbezahlbar. Ihnen glaubt man, sie sind nahrbar, „eine*r von uns“ – ein Vorteil, den keine Medienagentur so erarbeiten kann.

Auf der „Employer Branding Stage“ gab es diverse Vorträge, Praxisbeispiele, Diskussionsrunden und immer viel Freude. Moderatorin und selbst eine der aktivsten Corporate Influencerinnen Sophie Rickmann (Bild Mitte) stellt die relevanten Fragen, und lässt auch nicht locker, wenn die Antworten zu schnell kommen. Sie kennt das Geschäft, die Herausforderungen und bringt das auf großartige Weise ein.

Bei diesem Panel mit einem der Autoren des Buchs Dr. Winfried Ebner und Anabel Klarwein, beide bei MediaMarkt – hauptamtliche Influencer, war ein kritisches Nachfragen nicht notwendig. Beide teilten mit großem Enthusiasmus ihre Methoden, Formate und Daten rund um ihr Programm.

Community Building, Vernetzung, Relevanz und Resonanz, die Wichtigkeit persönlicher Begegnungen und sinnhaften Erlebnissen, aber auch wie essentiell eine Sponsorin aus dem Top-Management für diese Arbeit ist.

Sichtbar werden (nicht ego-Tripp oder überheblich, sondern Reputation im Digitalen Raum aufbauen), über relevante Dinge schreiben, auch Kommentare bei anderen sind essentiell, den Algorithmus kennen, Beziehungen aufbauen und regelmäßig Mehrwert für andere schaffen – Corporate Influencer unterscheiden sich deutlich vom KI-Slop von möchte-gern-Berühmtheiten. Sie haben eine Botschaft – viele von Ihnen im Unternehmensumfeld (z.B: LinkedIn, hoffentlich auch bald mehr auf Mastodon) über 10.000 Follower mit hohen Engagement-Raten (Interaktion)

Immer wieder hörenswert, wenn Cawa Younosi (Geschäftsführer der Charta der Vielfalt) mit relevanten Persönlichkeiten Fachgespräche auf die Bühne bringt. In diesem Fall das gar nicht trockene Theme Arbeitsrecht mit Gesetzesänderungen und deren Auswirkungen.

Gleich neben der Keynote-Haupt-Bühne hat Gunnar Sohn und Constantin Sohn ihr Messe TV Studio aufgebaut – mittendrin und durchgehend aktiv mit Interviews und Reportagen.
Gemeinsam bieten sie einen grandiosen LIVE-Service inklusive Social Media, YouTube und Live Streaming. Gunars jahrzehnte lange Expertise im HR Bereich sorgt für fachlich fundierte Fragen und hörenswerte Interviews > hier die aufgezeichneten Live Streams

Live kann man hier Constantin und Gunnar über die Schulter schauen und lernen, wie Events live ins Unternehmen oder das Internet gestream werden können. Gunnar ist natürlich auch schon auf Mastodon – im Open Source Fediverse unterwegs.
Oliver Ewinger, the man from the Länd rundete den Tag mit seiner Expertise rund um Künstliche Intelligenz auf der HR-Roundtable Stage ab.

Fundierte Studien und Einblicke in Möglichkeiten bei der Arbeit mit KI – unaufgeregt, aber klar. Oliver ist ein passionierter Pragmatiker, der selbst alles testet und in seinen Communities und Netzwerken anbietet und damit sich und andere stetig weiterentwickelt.

Als Kernteam Mitglied der Corporate Learning Community ist er auf dieser Mission seit vielen Jahren eine wichtige Größe. Meine Empfehlung ihm auf seinem LinkedIn oder Mastodon Profil zu folgen. Auch er engagiert sich besonders gegen Hass im Netz und ist vielseitig engagiert, unter anderem bietet er mit dem HR Roundtable den KI-Führerschein in deren Academy an.


Nach dem Ende des ersten Messetages konnte ich mit den Corporate Influencern noch beim gemeinsamen Abendessen über die Entwicklungen in Communities und Netzwerken sprechen. Einige die sich gerade selbständig machen und ihre Erfahrungen austauschten wurden in der „3 Hashtags Vorstellung“ neu vernetzt. Aber auch hochrelevante Themen wie Heißluftfriteusen und Elektromobilität wurden vertieft 😉
Messe Tag 2
Die Hauptbühne wartet auf die erste Runde – und ist leider einer der wenigen Orte, an denen man genug Handy-Emfpang hat, um live zu posten oder recherchen durchzuführen. Auch die WLAN Abdeckung in der Paul Horn Halle war leider für mich kaum sinnvoll nutzbar – schade 2026.

Während die Messe langsam erwacht, ist auf der Bühne vom HR Roundtable bereits jeder Platz besetzt und die Vorträge und Diskussionen sind schon in vollem Gang


Ein Moderator, der mich mit seiner Expertise und eloquenten Leichtigkeit beeindruckt hat, war Cliff Lehnen, der auch das erste Haupt-Panel mit Giovanna Lo Presti (Geschäftsführerin der Corporate Learning Community gUG) und Christina Pallman (Head of Employer Branding Globus und Top Influencerin) sehr interaktiv geleitet hat. Kein Wunder, als Journalist, Podcaster und Redaktionsleiter hat er viel Erfahrung sammeln können im HR Bereich.
Giovanna (hier auf Mastodon) vertrat nicht nur die CLC (colearn.de) sondern auch ihre reichen Erfahrungen im HR Bereich aus Ihrer bisherigen Karriere.

Mit diversen Wortwolken, Einschätzungen und Wertungen konnte sich das Publikum an den Fragen beteiligen. Persönlich finde ich es immer schwer, komplexe Themen mit vereinfachenden Auswahlen zu beantworten. Eine für mich sehr sinnvolle KI Anwendung wäre hier zum Beispiel eine automatisierte Kategorisierung der Ergebnisse – sollte für die großen drei Anbieter kein Problem sein zu implementieren – ich hab sie gleich mal angepingt:

An den beiden Tagen konnten wir diverse Gespräche rund um die Corporate Learning Community und unsere Aktionen führen – am zweiten Tag – zu zweit ging das noch effektiver. Unser neues Design, die Karten und Sticker kommen auf alle Fälle sehr gut an 😉

Das Programm war an beiden Tagen bunt und voll wie die Bühnen – das Interesse ist also nach wie vor groß. Auch die Gespräche mit Ausstellern war aufschlussreich. Auch wenn einige attestierten, keine großen Erfolge zu haben, so sahen sie es dennoch als wichtig „sichtbar“ und „ansprechbar“ zu sein. Es macht jedoch einen sehr großen Unterschied, ob ein Unternehmen mit „günstigen Praktikantinnen“ Lutscher verteilt, oder echte Expert*innen am Stand hat, die tatsächlich aussagefähig sind. Die Bandbreite war hier sehr groß.

Messen und Events sind auch gut geeignet um intensivere Gespräche zu führen und sich mit den spannenden Menschen der Tribe zu treffen. Mein ganz besonderer Dank geht am zweiten Tag an Jule Jankowski mit ihrer Mission HUMIQ(Systemische Beraterin, Podcast Hostin, Lehrbeauftragte, ProfiKommuikateurin…) Gleich mehrfach hatten wir tiefgreifende und besonders wertvolle Gespräche von A wie Algorithmen (und in wie weit man sich ihnen unterwerfen sollte) über G wie Good Work (unbedingt Ihren Podcast abonnieren) bis hin – natürlich – Z wie Zukunft Personal (sowohl die Messe als auch die Funktion)
- Links in LinkedIn Posts sorgen dafür, dass dein Post nicht gepusht wird (und macht ihn für alle Besucher aufwändiger, weil die erst in die Kommentare scrollen müssen)
- Hashtag Nutzung wird bestraft, weil viel ihn fälschlicherweise als „Trend“ und Worthervorhebung inflationär missbraucht haben – statt dessen eigentliche Funktion als „Ordner 2.0“ zur konsolidierung von Beiträgen (ein Klick und man bekommt alle getaggten Beiträge – auch von Leuten denen man nicht folgt – ist auch großartig für LIVE-Anzeige der Social Beiträge während events)
Wer mehr lesen möchte> hier mein post zu Hashtags auf LinkedIn - Werbe-verdächtige Bilder werden bestraft – was verständlich ist, jedoch bei Nutzung von Messe-Logos als Startbild deine Posts versteckt.
- Links werden anonymisiert und immer öfter in „In-Browsern“ dargestellt, damit man ja nicht die Plattform verlässt und der Anbieter jeden Klick tracken kann …

Auch mit auf dem Bild (links) und so bereichernd nicht nur die Finanz-Perspektiven von Monika Mader (Selbständig, Consulting, Finance). Ich konnte sie auch als besonders reflektiert und neugierig erleben – Ihren Newsletter „Lead-Letter“ auf LinkedIn möchte ich an der Stelle empfehlen, in dem sie sehr hilfreiche und praktische – oft sofort umsetzbare Tipps für Führungskräfte teilt.

Dominique René Fara (Consultant, früher Wilo, Fressnapf, Metro) – auch ihn kannte ich leider noch nicht früher. Er lies uns auf der HAUFE Bühne sehr eindrücklich und anschaulich die Entwicklung von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz erleben.



Oft zu schnell gehen wir über solche Rückblicke hinweg – so gut aufbereitet sind sie in meinen Augen aber sehr hilfreich, um zu verstehen, wo man steht, vielleicht sogar stehen geblieben ist, was noch kommt und wie weit vor allem andere schon sind. Zu gerne ruhen wir uns aus und meinen die Zukunft linear aus dem Erlebten voraussagen zu können.
An der Stelle blende ich mal eine Videoaufnahme der Zukunft Personal 2016 ein – also vor ziemlich genau 10 Jahren – eventuelle Parallelen sind natürlich rein zufällig. Die Richtung ist recht eindeutig, es hat wenig mit Glaskugel oder Evangelistentum zu tun.
Die technologischen Fortschritte lassen sich nicht mehr zurücknehmen – und die daraus resultierenden, logischen Entwicklungen sind kaum zu ignorieren. Natürlich gibt es viele Einflüsse – heute mehr denn je – die ändern aber nichts an der Richtung, nur der Geschwindigkeit, den Prioritäten und der umfassenen Wirkung.
Und dass übersehen wir oft … oder wissen nichts davon:
Schon fast war die Messe zu Ende, da wurde ich freundlich von Barbara Gerhards vor Ihrem Stand angesprochen. Sehr schnell waren wir in einem sehr inspirierenden Austausch über Freiwilligikeit, Frust, Wünschen und Erwartungshaltungen über Bedeutung, Emotionen und Ohnmacht in Führung aber auch privaten Beziehungen. Genau – das klingt sehr groß.
Ihr Versprechen:
Sich weniger zu ärgern
und gelassener mit den täglichen Herausforderungen umzugehen,
das kann man lernen.

- Ärger kostet Zeit und Energie, verursacht Stress und schadet der Gesundheit
- Sie hat einen eigens entwickelten „Ärger-Klärungsprozess“, der auf Coaching-Methoden basiert
- Ärger soll nicht einfach weggedrückt werden — die positiven Seiten bleiben erhalten, die belastenden Begleiterscheinungen werden aufgelöst
- Das Ziel: ein Leben mit weniger Wut, Stress und Konflikten — beruflich wie privat
Ihr 3-stufiger Prozess (filtern, klären, befreien) ist 2021 als Buch im Junfermann Verlag erschienen: „Das Anti-Ärger-Buch – In 3 Schritten frei von Ärger“ Haufe Akademie
Ich könnte mir vorstellen, das vielen Führungskräften eine Klarheit über „woher kommt mein Ärger“ sehr helfen kann – vor Allem weil dann viel souveräner mit Mitarbeiter*innen umgegangen werden kann, wovon alle profitieren. Sehr gerne werde ich das weiter verfolgen und in Kontakt bleiben.

Für mich waren die beiden Messetage gefüllt mit tollen Begegnungen, langjährigen Verbindungen und wertvollen Gesprächen auf verschiedenen Ebenen (geschäftlich, gemeinwohl-orientiert, persönlich, privat). Wir können selbst entscheiden, was wir von einem solchen Angebot wahrnehmen – Stände abklappern, Keynote-Marathon, Netzwerken an den diversen Kaffee-Ecken, oberflächlicher Small-Talk oder intensive Auseinandersetzungen in der Speakers-Lounge, der Kantine oder einfach irgendwo.
Sven und Oliver engagieren sich an so vielen Events mit besonderem Einsatz und ganz persönlicher Note, vielen Dank Euch – als Geschäftsführer der CLC (Corporate Learning Community) und als Freund.
Wer mit uns lernen möchte kann das gerne auf colearn.de tun, unsere LinkedIn Gruppe mit über 12.000 Mitgliedern oder in unserem eigenen, sicheren opensource Mastodon Sozialen Netzwerk tun – wir freuen uns auf Euch
Mein Dank geht auch an all die Menschen, die nach der Messe noch alles abbauen und nach vielen Stunden stehens und kommunizieren mit potentiellen Kund*innen diesen Job zu Ende bringen – freundlich, hilfsbereit und zugewandt.
Ich habe alle Namen, Bücher und einige Firmen verlinkt mit deren LinkedIn Profilen oder Mastodon Accounts - folgt ihnen, gebt Feedback oder seid neugierig, was ihr voneinander lernen könnt - es lohnt sich!
Nachlese:
Gunnar Sohn hat eine sehr wertschätzende und interessante Zusammenfassung zur ZPsued verfasst:
PS: Fotos sind alle von mir und dürfen von den Abgebildeten gerne, kostenfrei verwendet werden @FotoSchirmer

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